Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
STAATSANGEHÖRIGKEIT

Weitere Informationen zur Staatsangehörigkeit

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Ausschnitt der deutschen Bundesflagge mit dem Bundesadler in der Mitte
© Sergey Kamshylin / istockphoto.com

Erworben wird die deutsche Staatsangehörigkeit im Regelfall kraft Gesetzes, ohne Antrag oder behördliches Zutun mit der Geburt. Dies gilt für Kinder eines deutschen Elternteils (so genanntes Abstammungs- oder ius-sanguinis-Prinzip) und für in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern, wenn wenigstens ein Elternteil im Zeitpunkt der Geburt des Kindes zum Daueraufenthalt in Deutschland berechtigt ist und sich seit mindestens acht Jahren rechtmäßig im Inland aufhält (so genanntes Territorial- oder ius-soli-Prinzip).

„Ius-soli-Kinder“ erwerben in der Regel mit der Geburt neben der deutschen Staatsangehörigkeit auch die ihrer Eltern. Mit Erreichen der Volljährigkeit mussten sie sich jedoch bisher bis zu ihrem 23. Geburtstag für eine Staatsbürgerschaft entscheiden (Optionspflicht).

Mit dem inzwischen verabschiedeten "Zweiten Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes" vom 13. November 2014, das ab dem 20. Dezember 2014 in Kraft treten wird, wurde die Optionspflicht neu geregelt.

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