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100.000 Euro für Interkommunale Zusammenarbeit im Vogelsbergkreis übergeben

Thema: 
Kommunales
07.03.2018Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Staatssekretär Werner Koch: „Ländlicher Raum durch IKZ-Maßnahmen gestärkt.“

100.000 Euro für Interkommunale Zusammenarbeit im Vogelsbergkreis übergeben
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1. Beigeordneter Daniel Wolf, Gemeinde Feldatal, Bürgermeister Timo Georg, Gemeinde Schwalmtal, Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, Stadt Romrod, Staatssekretär Werner Koch, Bürgermeister Lars Wicke, Stadt Grebenau, Stadtverordnetenvorsteher Udo Kornmann, Stadt Romrod, Stadtverordnetenvorsteher Carsten Ritz, Stadt Grebenau, Geschäftsführer Claus Spandau, KZiZ Vorsitzender der Gemeindevertretung Dieter Boß, Gemeinde Schwalmtal.
© Christian Dickel

Anlässlich der Themenwochen „Land hat Zukunft“ hat Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, heute einen Förderbescheid in Höhe von 100.000 Euro an den Magistrat der Stadt Grebenau übergeben. Die Hessische Landesregierung fördert damit die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) zwischen der Stadt Grebenau, der Stadt Romrod sowie den Gemeinden Feldatal und Schwalmtal. Die vier Kommunen haben sich zur Errichtung eines gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks sowie eines gemeinsamen Verwaltungsbehördenbezirks entschlossen.

„Die vier Vogelsberg-Kommunen sind ein gutes Beispiel, wie das Land Hessen seine Kommunen und den ländlichen Raum durch gezielte IKZ-Maßnahmen für die Zukunft stärkt. Die kooperierenden Kommunen sparen so jährlich fast 30.000 Euro ein. Dieser Zusammenschluss besitzt Vorbildcharakter für andere Kommunen in ganz Hessen, da er einmal mehr zeigt, wie Kommunen Verwaltungsarbeit bündeln und Synergieeffekte nutzen können, ohne ihre gemeindliche Selbstständigkeit aufgeben zu müssen“, betonte Staatssekretär Werner Koch.

Bereits 2016 gründeten die vier Vogelsberg-Kommunen einen Gemeindeverwaltungsverband für die gemeinsame Erfüllung nahezu aller kommunaler Aufgabenfelder und erhielten hierfür eine Förderung in Höhe von 600.000 Euro.

Die Landesregierung sieht gerade über Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) eine zukunftsfähige Lösung für kleine Gemeinden im ländlichen Raum. Das Land fördert und unterstützt interkommunale Kooperationen seit mittlerweile zehn Jahren. Seit Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung vom August 2008 wurden insgesamt mehr als 240 Bewilligungen mit einer Gesamtsumme von rund 17 Millionen Euro, bei einer Beteiligung von annähernd 400 Kommunen, ausgesprochen.

Hintergrund „LAND HAT ZUKUNFT“:

Der Besuch des Innenstaatssekretärs ist Teil der Zukunftswochen, die die Landesregierung unter dem Motto „Bereit für Morgen“ gestartet hat. In dieser Zeit besuchen alle Minister und Staatssekretäre Einrichtungen, Projekte und Institutionen, die für die Schwerpunkte der Politik der Landesregierung und die Zukunftsfähigkeit Hessens stehen. Nach der ersten Zukunftswoche „Sicherheit und Recht“ stehen nun die ländlichen Regionen im Fokus. 85 Prozent der Fläche Hessens ist ländlich geprägt, jeder zweite Hesse ist hier zu Hause. Bei der Umfrage „Zukunftsmonitor Hessen 2017“ gaben 93 Prozent der Teilnehmer an, dass sich die Landesregierung noch stärker für den ländlichen Raum einsetzen soll. Mit der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ werden 2018 und 2019 insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die ländlichen Regionen für die Zukunft zu stärken.

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Michael Schaich
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