Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
SWIM

50 Millionen Euro für die hessischen Hallen- und Freibäder

Thema: 
Kommunales, Sport
07.09.2017Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Sportminister Peter Beuth: „Herausragender Beitrag zum Erhalt der Bäderlandschaft.“

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Ein Schwimmtrainer spricht zu mehreren Kindern im Schwimmbad
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Die hessische Landesregierung legt ein 50-Millionen-Euro-Förderprogramm auf, damit hessische Hallen- und Freibäder erhalten und modernisiert werden können. Dank dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM) können Kommunen ab 2018 eine Förderung beantragen und ihre Maßnahmen planen. Ab 2019 können dann über einen Zeitraum von fünf Jahren bestehende Bäder saniert und fit für die Zukunft gemacht oder Neubauten ermöglicht werden. Erstmals sind neben Hallenbädern auch Freibäder von dieser Förderungsmöglichkeit umfasst. „Das SWIM-Programm stellt einen herausragenden Beitrag zum Erhalt der hessischen Bäderlandschaft dar. Die Hessische Landesregierung unterstreicht durch die Neuauflage eines Schwimmbadprogramms, dass sie die Bedeutung der Bäder sowohl für den ländlichen Raum, als auch für den Schwimmsport würdigt und deren Erhalt und Modernisierung gezielt fördert“, sagte Sportminister Peter Beuth.

Jährlich Mittel in Höhe von insgesamt zehn Mio. Euro abrufbar

Zwischen 2007 und 2012 waren aus Mitteln des Hallenbad-Investitionsprogramms bereits flächendeckend hessische Hallenbäder saniert und modernisiert worden. Gleichwohl hatte sich abgezeichnet, dass gerade im Bäderwesen der Sanierungs- und Modernisierungsbedarf weiterhin groß ist. Aus dem jetzt aufgelegten SWIM-Programm mit einer Laufzeit über fünf Jahre können Antragssteller jährlich Mittel in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro abrufen. Anträge können bei Vorliegen der Voraussetzungen bereits ab 2018 gestellt werden. Die Landesregierung nimmt mit der Verwirklichung des Bäderprogrammes zugleich die Anregungen des Landessportbundes Hessen, des Hessischen Schwimm-Verbandes, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der Kommunen und von Ehrenamtsinitiativen, die organisatorisch und finanziell den Betrieb von einzelnen Bädern übernommen hatten, auf. „Wir möchten mit diesem Programm dafür sorgen, dass in Hessen die Menschen weiterhin überall Schwimmen können. Der Erhalt unserer Bäderlandschaft ist wichtig, damit überall Kinder schwimmen lernen, Menschen sich bewegen und der Schwimmsport in der Fläche ausgeübt werden kann. Mit unserem Programm wird einen ganz wesentlichen Anteil dazu leisten, dass in Hessen das so genannte Bädersterben auch in Zukunft kein Thema sein wird“, so Sportminister Peter Beuth.

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