Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

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SWIM

50 Millionen Euro für die hessischen Hallen- und Freibäder

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Im Schwimmbad
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Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport hat heute die Förderrichtlinien für das 50-Millionen-Euro-Förderprogramm zur Erhaltung und Modernisierung der hessischen Hallen- und Freibäder veröffentlicht. Dank dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM) können Kommunen, Vereine und öffentliche Schwimmbadbetreiber ab jetzt eine Förderung beantragen und ihre Maßnahmen planen. Ab 2019 können dann über einen Zeitraum von fünf Jahren bestehende Bäder saniert, modernisiert oder Neubauten ermöglicht werden. Erstmals können neben Hallenbädern auch Freibäder von der neuen SWIM-Fördermöglichkeit profitieren.

Hessens Bäder fit für die Zukunft machen

„Mit unserem SWIM-Programm machen wir Hessens Bäder fit für die Zukunft. Die Hessische Landesregierung unterstreicht mit dieser Investition, dass sie die Bedeutung der Bäder sowohl für den ländlichen Raum, als auch für den Schwimmsport würdigt und deren Erhalt und Modernisierung gezielt fördert. Jeder sollte die Möglichkeit haben sportlich aktiv zu sein. Der Schwimmsport verbindet Alt und Jung und hält gesund. Damit Schwimmen möglichst überall in modernen Bädern möglich ist, investieren wir zielgerichtet insgesamt 50 Millionen Euro in unsere Bäderlandschaft“, sagte Sportminister Peter Beuth.

Zwischen 2007 und 2012 waren aus Mitteln des Hallenbad-Investitionsprogramms bereits flächendeckend hessische Hallenbäder saniert und modernisiert worden. Gleichwohl hatte sich abgezeichnet, dass gerade im Bäderwesen der Sanierungs- und Modernisierungsbedarf weiterhin groß ist.  Aus dem jetzt aufgelegten SWIM-Programm mit einer Laufzeit über fünf Jahre stehen jährlich Mittel in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro zur Verfügung. Anmeldungen zum Förderprogramm können ab jetzt über das auf der Internetseite des Förderprogramms (swim.hessen.de) veröffentlichte Anmeldungsformular über den jeweiligen Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt oder der Stadt mit Sonderstatus beim Hessischen Ministerium des Innern und für Sport eingereicht werden. Sofern die Vorhaben in das Förderprogramm aufgenommen wurden, wird das Sportministerium dann zur Antragstellung auffordern. Zur zielgerichteten Strukturierung der Förderung ist eine Aufnahme der Maßnahme auf eine Prioritätenliste des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt notwendig.    

Die Landesregierung nimmt mit der Verwirklichung des Bäderprogrammes zugleich die Anregungen des Landessportbundes Hessen, des Hessischen Schwimm-Verbandes, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und der Kommunen auf. „Wir greifen den Kommunen und Vereinen unter die Arme, damit die Menschen in Hessen weiterhin überall Schwimmen können. Der Erhalt unserer Bäderlandschaft ist wichtig, damit Kinder schwimmen lernen können und der Schwimmsport in der Fläche ausgeübt werden kann“, so Sportminister Peter Beuth.

Wer wird gefördert?

Hessische Landkreise, Städte, Gemeinden und deren öffentlich-rechtliche Unternehmen sowie Zweckverbände können sich für das Förderprogramm bewerben. Darüber hinaus sind auch gemeinnützige Sportverbände und -vereine sowie Fördervereine und andere gemeinnützige Institutionen antragsberechtigt. Förderziel ist es zukunftsfähige und wirtschaftlich sinnvolle Sportstätten zu fördern. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Maßnahmen, welche die Betriebskosten und insbesondere den Energieverbrauch senken. Wichtig ist zudem, dass die Schwimmbäder Schulschwimmen oder Schwimmkurse anbieten. Wenn ein kommunaler Sportstättenentwicklungsplan vorliegt, wird dies ebenfalls bei der Prüfung einer Fördermöglichkeit berücksichtigt.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Michael Schaich
Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
+49 611 353 1607
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