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Bootstaufe

Innenminister Beuth übergibt neues Polizei-Streifenboot „Hessen 3“

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Beuth übergibt neues Polizei-Streifenboot „Hessen 3“
© HMdIS

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat heute das neue Polizei-Streifenboot „Hessen 3“ an die Wasserschutzpolizeistation Gernsheim übergeben. Das neue Polizeischiff ist mit der modernsten polizeilichen und nautischen Technik ausgestattet und wird von Rheinkilometer 427 (Landesgrenze zu Baden-Württemberg und Hessen) bis 481 (Oppenheim/Kornsand) für Sicherheit sorgen.

„Eine moderne Polizei braucht moderne Einsatzmittel.“

„Eine moderne Polizei braucht moderne Einsatzmittel. Mit der Indienststellung der ‚Hessen 3‘ wird die fortwährende Erneuerung unserer Hessischen Polizeiflotte konsequent fortgesetzt und die wichtige Arbeit der Polizeivollzugsbeamten der Wasserschutzpolizei in Gernsheim bestmöglich unterstützt. Künftig sind die Kolleginnen und Kollegen auf dem Rheinabschnitt schneller und mit modernster Technik für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unterwegs. Das neue High-Tech-Streifenboot wird gefährliche Transporte überwachen, Umweltstraftaten aufklären, Spezialeinsatzkommandos der Polizei unterstützen und bei Unglücksfällen helfen. Der ‚Hessen 3‘ mit ihrer Besatzung wünsche ich stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“, so Innenminister Peter Beuth.

Neben modernster Kommunikationstechnik inklusive einer Radaranlage mit unterlegter Flusskarte ist die „Hessen 3“ mit einem eingebauten Sonar-Echolot, einer Wärmebildkamera, einem leistungsstarken LED-Suchscheinwerfer sowie zwei unabhängigen Messsonden ausgestattet, die gefährliche Gase registrieren und einen Alarm auslösen können. Das neue Polizei-Streifenboot erreicht eine Dauerhöchstgeschwindigkeit von 50 km/h (27 Knoten) und kann voll betankt im Streifenbetrieb mehr als 80 Stunden fahren.

Hessische Flotten-Modernisierung

Als Taufpatin nahm die Hessische Polizeikommissarin und Siebenkämpferin Carolin Schäfer, die der Hessischen Polizeisportfördergruppe angehört, die offizielle Bootstaufe  der „Hessen 3“ vor. Das neue Einsatzfahrzeug folgt den in den Dienst gestellten Streifenbooten „Hessen 8“, „Hessen 6“ und „Hessen 4“. Im Frühsommer 2019 findet die Hessische Flotten-Modernisierung mit der Indienststellung der „Hessen 5“ an die Wasserschutzpolizei Rüdesheim seine Fortsetzung. Die Gesamtinvestitionen für alle fünf Streifenboote belaufen sich auf über vier Millionen Euro. Weitere 400.000 Euro investiert das Land derzeit für die Anschaffung von drei leistungsstarken Festrumpfschlauchbooten, die ebenfalls 2019 an die Wasserschutzpolizei Hessen übergeben werden.

„Damit verfügt die Wasserschutzpolizei Hessen dann über eine hochmoderne Flotte zur Bestreifung der zahlreichen Gewässer unseres Landes. Die millionenschwere Investition in sichere Wasserwege ist ein schönes Beispiel dafür, dass die Hessische Landesregierung seit vielen Jahren große Summen für die Ausstattung seiner Polizei und die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger bereitstellt“, so Innenminister Peter Beuth.

Hintergrund

Die Hessische Wasserschutzpolizei (WSP) ist eine Abteilung im Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium. Ihre Bootsflotte umfasst derzeit acht schwere und zwölf leichte Streifenboote, die fortwährend modernisiert werden. Die neue „Hessen 3“ zählt zu den schweren Streifenbooten. Schwerpunkt der Tätigkeit der WSP ist die Überwachung des Schiffverkehrs und des Umweltschutzes. Hierzu unterhält sie neben einer Zentralen Ermittlungsgruppe Wasserschutzpolizeistationen in Wiesbaden, Rüdesheim, Frankfurt und Gernsheim sowie Wasserschutzpolizeiposten in Weilburg, Waldeck und Kassel. Mit seiner Flotte stellt die Wasserschutzpolizei den ganzjährigen Dienstbetrieb auf den Flüssen und Seen sicher.

Einsatzbereiche der Bootsflotten

  • Bootsstreifendienst auf den Bundeswasserstraßen in Hessen
  • Schiffs- und Bootskontrollen
  • Verkehrs,- Bau- und Ausrüstungsvorschriften
  • Kontrolle von Gefahrgut- und Abfalltransporten
  • Hilfeleistung, Rettung und Bergung aus Wassernot
  • Ermittlungen von Gewässerverunreinigungen
  • Schwimmende Befehlsstelle bei Großlagen

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Pressesprecher: 
Michael Schaich
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+49 611 353 1607
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