„Panta Rhei 2019“ in Limburg

Innenminister hat die THW-Großübung besucht

Thema: 
Feuerwehr & Katastrophenschutz
24.08.2019Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat eine Großübung des Technischen Hilfswerks (THW) in Limburg besucht und sich vor Ort von der vielfältigen Leistungsfähigkeit des Katastrophenschutzes in Hessen überzeugt.

Großübung des Technischen Hilfswerks (THW)
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© Kai-Uwe Wärner / THW

 

Dabei überreichte der Minister den THW-Regionalstellen Gießen und Frankfurt jeweils einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 500 Euro. Rund 600 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und Rettungsdiensten nahmen an der Katastrophenschutzübung teil, die auf Basis eines Meteoriteneinschlags mehrere Einsatzszenarien bereithielt.

„Das THW sorgt für Sicherheit und Schutz in vielen Bereichen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr. Ob Überschwemmungen, Brände oder Unfälle: auf die fachmännische Hilfe des THW ist stets Verlass. Allein in Hessen leisten rund 3.300 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in 55 Ortsverbänden ihren Dienst. Bei Not- und Unglücksfällen ist das THW ein gefragter Partner, wenn es darum geht, mit spezieller und schwerer Technik sowie filigranem Know-how unterstützen zu können. Dass sich das THW sowie Feuerwehr und Rettungsdienste gleich mehrere Katastrophen-Szenarien üben, zeigt den bemerkenswerten Willen stets für wirklich alle Katastrophenschutzlagen gewappnet zu sein. Das Land Hessen ist dankbar, dass wir jederzeit auf unsere Katastrophenschützer zählen können“, so Innenminister Peter Beuth.

Großübung des Technischen Hilfswerks (THW)

Im Rahmen der Übung „Panta Rhei 2019“, an der 600 Einsatzkräfte aus 36 überwiegend hessische THW-Ortsverbände teilnehmen, werden seit Freitag, den 23. August und noch bis Sonntag, den 25. August, die Folgen eines Meteoriteneinschlags simuliert. Aus den daraus resultierenden insgesamt sechs Einsatzabschnitten (Bau eines Übergangs nach Brückenzerstörung, Waldbrand-Szenario, Personenrettung auf dem Wasser, Rettung von verschütteten Personen sowie Aufbau eines Feldlager- und Logistik-Stützpunktes) probt das THW gemeinsam mit Partnerorganisationen den Ernstfall.

Anerkennungskultur im Katastrophenschutz ausgebaut

Um die Zukunft des Katastrophenschutzes in Hessen langfristig zu sichern, hat das Land sein Engagement im Bereich der Ehrenamtsförderung in den vergangenen Jahren weiter vorangetrieben. Eine Vielzahl von Programmen und Projekten wurden umgesetzt, mit denen die Ehrenamtsförderung maßgeblich gestärkt wurde. Hierzu gehören neue Ehrungsmöglichkeiten, die Erhöhung der Anerkennungsprämie sowie die Ausweitung der daran berechtigten Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz. Ein neuer Unfallentschädigungserlass garantiert den Helferinnen und Helfern im Katastrophenschutz eine Unfallentschädigung vom Land. Neben der Durchführung von Landeshelferpartys verleiht das Hessische Innenministerium seit 2017 den Hessischen Katastrophenschutzpreis, der für besonderes ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement verliehen wird.

„Die Hessische Landesregierung drückt ihre Wertschätzung für Sie und Ihr ehrenamtliches Wirken im Katastrophenschutz auf vielfältigste Art und Weise aus. Allein im Ehrenamtsbereich werden wir im laufenden Jahr 2019 rund 2,1 Millionen Euro investieren. Die wohl wichtigste Form der Anerkennung ist jedoch die allgemeine Wertschätzung Ihrer Arbeit – vor allem eben auch von den Bürgerinnen und Bürgern selbst“, so Innenminister Peter Beuth.

Großübung des Technischen Hilfswerks (THW)

Katastrophenschutz modernisiert

 

Mehr als 23.000 Ehrenamtliche in mehr als 680 Einheiten des Katastrophenschutzes sind in Hessen zur Gefahrenabwehr der Bürgerinnen und Bürger aktiv.  Das Land hat den Katastrophenschutz in einer auch im Ländervergleich beispielhaften Kraftanstrengung in den vergangenen Jahren mit modernsten Einsatzmitteln ausgestattet. Seit dem Jahr 2008 bis zum Ende des laufenden Jahres wird das Land Hessen rund 66 Millionen Euro investiert haben. In dieser Zeit konnte die Zahl der Landesfahrzeuge im Katastrophenschutz von 278 auf über 600 mehr als verdoppelt werden. Der Hessische Katastrophenschutz verfügt damit über die umfassendste und modernste Ausstattung seiner Geschichte.

Großübung des Technischen Hilfswerks (THW)

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