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Sportförderung

Land fördert Marburger Kunstrasenplatz „Am Köppel“ mit 100.000 Euro

Thema: 
Sport
05.09.2018Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Sportminister Peter Beuth: „Anerkennung für vorbildliches Verhalten“

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Sportminister Peter Beuth mit Vertreterinne und Vertretern der Stadt Marburg
© Stadt Marburg

Der Hessische Sportminister Peter Beuth hat einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 100.000 Euro an die Stadt Marburg übergeben. Die Landesmittel stammen aus dem Sonder-Investitionsprogramm Sportland Hessen zur Sanierung, Modernisierung und Erweiterung von Sportstätten und dienen dem bereits begonnenem Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem städtischen Naturrasenplatz „Am Köppel“ im Marburger Stadtteil Cappel.

Zur Sportanlage „Am Köppel“

„Eine wichtige Leitlinie hessischer Sportpolitik ist die bedarfsgerechte und zeitgemäße Ausstattung von Sportanlagen für die Vereine. Mit dem neuen Kunstrasenplatz in der Sportanlage ‚Am Köppel‘ wird der Sportstandort in der Universitätsstadt aufgewertet und die Trainings- und Spielbedingungen vor Ort deutlich verbessert. Gerade, weil gleich drei Vereine die Sportstätte nutzen, ist es wichtig, dass diese in einem guten Zustand ist. Mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes kann der Spielbetrieb fortan auch bei höherer Beanspruchung garantiert werden. Mit der Zuwendung in Höhe von 100.000 Euro leistet das Land hierfür seinen ordentlichen Beitrag“, so Sportminister Peter Beuth.

Die 1973 errichtete Sportgelände „Am Köppel“ wurde zuletzt intensiv von drei Vereinen (FSV Cappel, FSV Borts/Ronhausen, TSV Moischt) genutzt, da 2015 der Ausweich-Sportplatz an der Umgehungsstraße für den Bau von Flüchtlingsunterkünften benötigt wurde. Dies führte zu einer Einschränkung des Trainings- und Spielbetriebs, da der Naturrasenplatz aufgrund der hohen Belastungen häufig unbespielbar war. Insbesondere in den Wintermonaten mussten Partien verschoben und Trainingseinheiten abgesagt werden.

„Um Menschen in Not zu helfen, waren die Sportlerinnen und Sportler in Cappel in den vergangenen beiden Jahren bereit große Zugeständnisse zu machen. Man kann den Aktiven für ihre gelebte Solidarität und ihr Entgegenkommen nur danken. Der Bau des Kunstrasenplatzes und die Unterstützung von Landesseite soll vor diesem Hintergrund auch als Anerkennung für dieses vorbildliche Verhalten verstanden werden“, so der Sportminister.

Hintergrund

Aus dem Sonder-Investitionsprogramm „Sportland Hessen“ fördert das Land die Sanierung und den Bau von hessischen Sportstätten mit rund fünf Millionen Euro jährlich. Insgesamt gewährt Hessen für die Sanierung und den Bau von Sportstätten pro Jahr Zuwendungen in Gesamthöhe von rund 9,4 Millionen Euro.

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