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Sonderprogramm zur Beschäftigung von jüngeren schwerbehinderten Menschen

Staatssekretär Werner Koch: „Erfolg der Förderprogramme kann sich sehen lassen“

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20 unbefristete Arbeitsverträge übergeben
Staatssekretär Werner Koch und die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Maren Müller-Erichsen, bei der Übergabe der Arbeitsverträge.
© LBA / Matthias Rehn

Der Staatssekretär des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport, Werner Koch, hat heute in der Hessischen Staatskanzlei 20 unbefristete Arbeitsverträge an Teilnehmer des Sonderprogramms zur Beschäftigung von jüngeren schwerbehinderten Menschen in der Landesverwaltung überreicht. Die Hessische Landesregierung fördert gezielt die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in der Landesverwaltung.

„Der Erfolg der Programme kann sich sehen lassen. So werden in der Landesverwaltung allein mit den Programmen der Landesregierung jährlich über 400 Beschäftigungsverhältnisse von Menschen mit Behinderungen gefördert. Dank der Fördermittel des Landes eröffnen wir Menschen mit Behinderungen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen die Chance, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen“, sagte Staatssekretär Werner Koch.

Land investiert in Förderung von Menschen mit Behinderung

Zur Integration und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in der Landesverwaltung stellte das Land Hessen jährlich rund 11 Millionen Euro für unterschiedliche Fördermaßnahmen zur Verfügung. In diesem Jahr ist der Fonds um 500.000 Euro aufgestockt worden und im nächsten Jahr wird er um nochmals 750.000 Euro erhöht. Eines dieser Programme ist das Sonderprogramm zur Beschäftigung von jüngeren schwerbehinderten Menschen, das unter 50-Jährigen zugutekommt. „Dieses Programm wurde erstmals 1989 aufgelegt, also vor fast 30 Jahren. Allein mit Hilfe dieses Programms ist es bereits gelungen, rund 500 Personen dauerhaft im Landesdienst zu beschäftigten. Darauf können wir stolz sein. Wir schaffen damit die Basis für eine vollwertige und dauerhafte Teilnahme am Arbeitsleben sowie eine vielfältige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, so Werner Koch.

Vielfältige Tätigkeitsfelder in der Landesverwaltung

Da Menschen mit Behinderungen überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht sind, hat sich die Hessische Landesregierung verpflichtet, wenigstens sechs Prozent der Arbeitsplätze in der Landesverwaltung mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Die Tätigkeitsbandbreite für Menschen mit Behinderungen ist groß. In diesem Jahr beteiligen sich überwiegend die Finanzämter und Polizeipräsiden an den Einstellungen aus dem Sonderprogramm. So unterschiedlich die einstellenden Dienststellen sind, so unterschiedlich sind auch die Bereiche, in denen die Programmteilnehmerinnen und Programmteilnehmer tätig sein werden. Tätigkeiten in der Poststelle, Fernsprechzentrale, Pforte, Asservatenverwaltung sowie Tätigkeiten im Empfangsbereich, Sekretariat und Geschäftszimmer zeigen die Vielfältigkeit des Einsatzgebietes im Rahmen dieses Programmes.

Hessen belegt bundesweiten Spitzenplatz

Hessen ist ein behindertenfreundliches Bundesland. Dies spiegelt sich auch in der positiven Beschäftigungsquote der Hessischen Landesverwaltung für das Jahr 2017 wieder. Mit 7,5 Prozent liegt diese, wie seit vielen Jahren, deutlich über der gesetzlichen Vorgabe von 5 Prozent. Das Land Hessen belegt hierbei einen Spitzenplatz unter den öffentlichen Arbeitgebern im Bundesgebiet.

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