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Innere Sicherheit

Staatsminister gratuliert BDK Hessen zum 50-jährigen Bestehen

Thema: 
Polizei & Verfassungsschutz
10.05.2019Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat am Empfang anlässlich des 50-jährigen Bestehens des hessischen Landesverbandes des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) in Frankfurt teilgenommen und in seinem Grußwort die wichtige Arbeit des Berufsverbandes hervorgehoben.

Staatsminister gratuliert BDK Hessen zum 50-jährigen Bestehen
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© Bund Deutscher Kriminalbeamter - Landesverband Hessen

„Der Landesverband Hessen des BDK ist seit fünf Jahrzehnten kompetenter Ansprechpartner des Landes. Der Berufsverband beleuchtet dabei seine Themen aus polizeifachlicher Sicht und bringt sie stets konstruktiv und kompetent hervor. Für die Hessische Landesregierung ist der BDK in Hessen der wichtigste Berater, wenn es um Verbesserungen der Rahmenbedingungen bei der Kriminalpolizei geht. Der Beruf des Kriminalbeamten ist in den letzten Jahren nicht nur vielseitiger und interessanter, sondern auch anspruchsvoller geworden. Neue Aufgaben und komplexe Deliktsfelder stellen immer größere Anforderungen an die Fachkommissariate, die von Kapital- über Staatsschutz- und Bandendelikten bis hin zu schwierigen Wirtschaftsstraftaten reichen. Um die erfolgreiche Arbeit der Kriminalbeamten weiter zu unterstützen, werden wir im Rahmen unserer Einstellungsoffensive die hessische Kriminalpolizei deutlich stärken, damit Verbrechen in Hessen noch erfolgreicher bekämpft werden können“, betonte Innenminister Peter Beuth.

Der BDK setzt sich seit über 50 Jahren in Hessen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Kriminalpolizei sowie die Verbesserung der präventiven und repressiven Kriminalitätsbekämpfung ein. Er ist der gewerkschaftliche Berufsverband der Angehörigen der Kriminalpolizei und aller in der Kriminalitätsbekämpfung Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Hessen.

150 vorgesehene Stellen für Fachpersonal

Der Innenminister hob in seiner Ansprache hervor, dass der Anteil der Kriminalbeamten am Polizeivollzugsdienst seit 2009 von 20,5 Prozent auf heute 24,4 Prozent spürbar angestiegen sei. Durch die 2.270 zusätzlichen Vollzugsstellen sowie die rund 150 vorgesehenen Stellen für Fachpersonal bei der Hessischen Polizei werde dieser Anteil bis zum Jahre 2025 weiter deutlich steigen. Neben der Fortführung der unterschiedlichsten Zulagen, beispielsweise für den Schichtdienst oder für operative Einheiten, soll ein weiteres Stellenhebungsprogramm mit dem Haushalt 2020 verabschiedet werden.

„Von der historischen Stärkung der Polizei in Hessen profitieren natürlich auch unsere über 3.400 Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei. Sie nehmen einen besonderen Schwerpunkt unserer strategischen Planung ein, um Hessen noch sicherer zu machen. Wir werden unsere Ermittlerinnen und Ermittler durch Personalzuwachs, bestmögliche Ausstattung, zusätzliches Fachpersonal und Beförderungsmöglichkeiten weiter stärken, damit sie sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft, der Verhinderung und Bekämpfung von Verbrechen, konzentrieren können“, so Innenminister Peter Beuth.

Hintergrund

Die Hessische Landesregierung investiert so viel Geld wie noch nie in den Bereich der Inneren Sicherheit. Während vor 20 Jahren nur 726 Millionen Euro für die Polizei im Haushalt zur Verfügung standen, liegt der Wert 2019 bei 1,6 Milliarden und damit mehr als doppelt so hoch. Mit 372.798 erfassten Straftaten wurde für Hessen 2018 die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit fast 40 Jahren gemessen. Bei der so wichtigen Kennzahl über die Kriminalitätsbelastung, der sogenannten Häufigkeitszahl, die Auskunft darüber gibt, wie viele Straftaten im Verhältnis zu 100.000 Einwohnern erfolgt sind – und somit eine gewisse Vergleichbarkeit ermöglicht, steht Hessen im bundesweiten Vergleich nach 2017 erneut auf dem dritten Platz.

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