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Sportminister Peter Beuth:

„Werteordnung gegen Extremismus verteidigen“

Sport als wichtiger Teil der Gesellschaft hat dabei große Verantwortung

Der Hessische Sportminister Peter Beuth hat im Rahmen des Neujahrsempfangs des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt den Glaubwürdigkeitsverlust des organisierten Sports in Deutschland angemahnt und einen verstärkten Kampf um die Integrität des Sports und seiner Funktionäre gefordert. Dazu gehöre auch, entschlossen für die Werte des Sports, der Demokratie und der freiheitlichen Gesellschaft einzutreten, so Sportminister Peter Beuth.

„Wir müssen unsere Werteordnung gegen jede Form des Extremismus verteidigen und dürfen im Kampf gegen den Extremismus keinen Millimeter nachgeben. Um diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu lösen, nimmt der Sport eine wichtige Rolle ein: Die Strahlkraft des Sports und seiner Aushängeschilder und Vorbilder macht es dort besonders wichtig, klar gegen jede Form des Extremismus Stellung zu beziehen“, so Sportminister Peter Beuth.

Die Akzeptanz des Spitzensports in der Bevölkerung hänge davon ab, für wie integer die Menschen ihre Sportler, aber auch die Sportfunktionäre halten. Nach einer im Oktober 2016 veröffentlichten Studie der Sporthochschule Köln halten mehr als 81 Prozent der Bundesbürger deutsche Athleten für integer und glauben an die Einhaltung von Regeln und Fair-Play. Nur 27 Prozent der Befragten konnten aber dem Satz zustimmen: Ich habe Vertrauen, dass deutsche Sportfunktionäre moralisch integer handeln und die Einhaltung von Regeln sowie Fair-Play und Unbestechlichkeit beachten.

„Der organisierte Sport muss an seiner Glaubwürdigkeit arbeiten, um seine gesellschaftliche Bedeutung zu wahren. Für Spitzensportler aber auch für die Sportfunktionäre ist es deshalb unerlässlich, Regeln einzuhalten, das Fair-Play zu beherzigen und die Grundsätze der Good Governance zu beachten. Nur so ist es für uns möglich, den nationalen und internationalen Glaubwürdigkeitsverlust der vergangenen Jahre zu stoppen und die gesellschaftliche Akzeptanz des Sports in Deutschland dauerhaft zu erhalten“, so Sportminister Peter Beuth.

Ab sofort gibt es einen Newsletter, der über die gesamte Bandbreite des „Sportland Hessens“ informiert.

 

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