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Sportminister Peter Beuth:

„Große Chance vertan, der Sportentwicklung in Deutschland einen nachhaltigen Impuls zu geben“

Hamburger Bürgerschaftsreferendum lehnt Bewerbung um Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in 2024 ab

„Heute wurde eine große Chance vertan, der Sportentwicklung in Deutschland einen nachhaltigen Impuls zu geben, der weit über die Förderung des Leistungs- und Spitzensports hinausgeht“, kommentierte der Hessische Sportminister Peter Beuth die Entscheidung beim Bürgerschaftsreferendum am heutigen Sonntag in Hamburg. Die Hamburgerinnen und Hamburger haben sich mit knapper Mehrheit dagegen ausgesprochen, dass sich der Deutsche Olympische Sportbund mit der Freien und Hansestadt Hamburg um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele im Jahr 2024 bewirbt.

„Deutschland hätte der Welt eine Sportgroßveranstaltung präsentieren können, die nicht dem Gigantismus folgt, sondern die Regeln einer freiheitlichen Demokratie beachtet und Sozial- und Umweltfragen auf höchstem Niveau gewährleistet“, unterstrich der Minister. Peter Beuth erinnerte an das Erbe, das die Spiele 1972 in München hinterlassen haben. „Dort wurden seinerzeit die Fundamente für eine moderne Sportentwicklung gelegt, Olympia 1972 hat zur gesellschaftlichen Modernisierung Deutschlands beigetragen und war ein Konjunktur- und Modernisierungsprogramm für den Sport“, sagte Peter Beuth.

Einen ähnlichen Impuls habe er sich von Olympischen und Paralympischen Spielen in Hamburg erwartet. Auf Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte, sei nun die Möglichkeit verbaut, dass weltweit herausragende Sportereignis in Deutschland durchzuführen. „Deutschland und Hamburg haben leider nicht die Chance bekommen, Sport auf höchstem Niveau zu erleben und sich gleichzeitig den Besucherinnen und Besuchern aus allen Kontinenten als gute Gastgeber zu erweisen“, so Beuth.

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