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Empfang der deutschen Olympioniken in Frankfurt

„Hessen gehört zur bundesweiten Spitze“

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Empfang der Olympioniken
© HMdIS

Gemeinsam mit Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat der Hessische Innen- und Sportminister Peter Beuth die deutsche Olympia-Delegation im Frankfurter Römer empfangen und den Sportlerinnen und Sportlern zu ihrem erfolgreichen Abschneiden bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro gratuliert.

„Insgesamt bin ich mit dem Auftreten der deutschen Olympia-Mannschaft zufrieden, auch wenn einige Sportbereiche wie zum Beispiel die deutschen Schwimmer oder Fechter noch Luft nach oben haben. Sehr positiv stimmen mich dabei insbesondere die herausragenden Leistungen der hessischen Athletinnen und Athleten, die in Rio acht Medaillen gewonnen haben. Hessen gehört damit zur bundesweiten Spitze. Wir haben dank Fabian Hambüchen, Henri Junghänel und Christian Reitz drei Einzel-Goldmedaillen gewonnen. Dazu kommen das Mannschafts-Gold der Dressurreiter Dorothee Schneider und Sönke Rothenberger sowie jeweils Team-Bronze für den Springreiter Daniel Deußer und Tischtennis-Ass Timo Boll. Auch an den tollen Erfolgen der deutschen Fußballerinnen um Saskia Bartusiak, Simone Laudehr, Dzsenifer Marozsan und Mandy Islacker sowie des Handballteams mit dem Frankfurter Steffen Fäth haben hessische Sportler tatkräftig mitgewirkt“, so der Hessische Sportminister Peter Beuth.

Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro beurteilte der Sportminister in der Gesamtschau kritisch. Die Stadien und Hallen im Sport-interessierten Brasilien hätten zum Teil viele leere Plätze aufgewiesen, zudem hätten sich die Brasilianer mitunter auch als ein Publikum erwiesen, das nicht allen Teilnehmern Respekt für ihre Leistung zollt. Gleichzeitig erneuerte der Sportminister seine Kritik am Internationalen Olympischen Komitee (IOC), der Dopingbekämpfung offenkundig nicht die nötige hohe Priorität einzuräumen.

„Das IOC hat mit der Starterlaubnis für einen Teil der russischen Athletinnen und Athleten einen Fehler gemacht. Ein kompletter Ausschluss Russlands wäre dagegen das richtige Signal an jene Länder gewesen, die flächendeckend und staatlich gefördertes Doping betreiben. Das IOC muss dafür Sorge tragen, dass künftig weltweit jene Standards im Anti-Doping-Kampf gelten, die in Deutschland bereits seit Jahren umgesetzt werden“, so Sportminister Peter Beuth.

 

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