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Hessen lebt Respekt

Innenminister Beuth zeichnet hessische Polizeipfarrer als „Menschen des Respekts“ aus

Thema: 
Polizei & Verfassungsschutz
14.12.2017Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat im von der Landesregierung ausgerufenen „Jahr des Respekts“ 13 hessische Polizeipfarrer als „Menschen des Respekts“ in Wiesbaden ausgezeichnet und ihre Arbeit in besonderer Weise gewürdigt.

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Peter Beuth zeichnet hessische Polizeipfarrer als „Menschen des Respekts“ aus
Die ausgezeichneten hessischen Polizeipfarrer und Polizeipfarrerinnen mit Staatsminister Peter Beuth.
© HMdIS

„Ihr Einsatz ist für die Polizeifamilie von unverzichtbarem Wert. Polizistinnen und Polizisten müssen in ihrem Arbeitsalltag manchmal Schweres verkraften. Bilder von schlimmen Unfällen, Tatorte nach Gewaltverbrechen oder Schilderungen von persönlichen Schicksalen gehen mit dem Ablegen der Polizeiuniform nach Dienstschluss nicht einfach aus dem Gedächtnis. Hier leisten Sie seelischen Beistand und helfen über persönliche Erlebnisse im Dienst hinwegzukommen. Für Ihren Einsatz gebührt Ihnen daher unser Dank und unsere Anerkennung“, sagte Peter Beuth bei der Verleihung im Kabinettszimmer des Hessischen Landtages. 

Wie der Innenminister betonte, stünden die Polizeiseelsorger in Notlagen zu jeder Tages- und jeder Nachtzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. „Polizeiseelsorge kennt keine Grenzen oder Dienst nach Vorschrift. Polizeiseelsorge ist ganz oft Arbeit im Verborgenen, die es aber wert ist, erzählt und einmal in besonderer Weise gewürdigt zu werden“, so Peter Beuth.

Wertvolle Unterstützung der Polizeifamilie 

Neben dem seelsorgerischen Beistand bieten die Polizeiseelsorger auch Hinterbliebenen Hilfe, wenn ein Angehöriger gestorben oder etwa verunglückt ist. „Das ist eine verantwortungsvolle und keine leichte Aufgabe, der man gewachsen sein muss. Sie wissen, dass Ihre Begleitung zur Verlustbewältigung von Angehörigen von großem Wert sind. Damit helfen Sie Menschen über persönliche Notlagen und Schicksalsschläge hinwegzukommen“, so Peter Beuth. 

Neben seelsorgerischer Begleitung und der Durchführung von Gottesdiensten und Seminaren unterstützen die Polizeiseelsorger in Hessen die Polizei bei der Aus- und Fortbildung in berufsethischen Fragen und bereiten so etwa junge Polizistinnen und Polizisten auf schwierige Situationen im Berufsalltag vor.

Folgende hessische Polizeipfarrer wurden im Hessischen Landtag durch Staatsminister Peter Beuth ausgezeichnet:

  • Kurt Grützner, Landespolizeipfarrer, Polizeipfarramt der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck
  • Wolfgang Hinz, Leitender Polizeipfarrer, Polizeipfarramt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
  • Dr. Martin Schulz-Rauch, Polizeipfarrer, Polizeipfarramt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
  • Barbara Görich-Reinel, Polizeipfarrerin, Evangelische Polizeiseelsorge
  • Heinrich Schwarz, Polizeipfarrer, Evangelische Polizeiseelsorge
  • Hans-Jürgen Dörr, Ordinariatsrat, Bischöfliches Ordinariat Mainz, Dezernat Seelsorge, Abt. Besondere seelsorgliche Dienste
  • Stefan Ott, Polizeipfarrer, Katholische Polizeiseelsorge in Hessen
  • Heinrich-Mathias Schild, Katholische Polizeiseelsorge in Hessen
  • Hermann Josef Zorn, Polizeipfarrer, Katholische Polizeiseelsorge in Hessen
  • Joachim Michalik, Pastoralreferent, Katholische Polizeiseelsorge in Hessen
  • Sabine Christe-Philippi, Polizeipfarrerin, Katholische Polizeiseelsorge in Hessen
  • Dr. Armin Kistenbruegge, Polizeipfarrer, Polizeipfarramt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
  • Wilfried Loik, Polizeipfarrer, Katholische Polizeiseelsorge in Hessen
Peter Beuth zeichnet hessische Polizeipfarrer als „Menschen des Respekts“ aus
  • Peter Beuth zeichnet hessische Polizeipfarrer als „Menschen des Respekts“ aus
  • Innenminister Beuth mit Landespolizeipfarrer Kurt Grützner
  • Innenminister Beuth mit dem Leitenden Polizeipfarrer Wolfgang Hinz
Innenminister Beuth zeichnet hessische Polizeipfarrer als „Menschen des Respekts“ aus

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