Digitalfunknetz

Neue Basisstation auf dem Großen Feldberg eingeweiht

Staatssekretär Werner Koch: „Digitalfunknetz wird mit Hochdruck weiter ausgebaut“

Neue Basisstation auf dem Großen Feldberg eingeweiht
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© Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung

Das Land Hessen arbeitet weiter mit Hochdruck an der Optimierung seines Digitalfunknetzes. Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, hat heute auf dem Großen Feldberg die erste von insgesamt 85 neu geplanten Basisstationen im Land eröffnet.

„Das Digitalfunknetz Hessen ist im bundesweiten Vergleich in Sachen Netzabdeckung bereits eines der besten. Mit unseren derzeit 407 Basisstationen erreichen wir bereits über 99 Prozent der Landesfläche. Damit unsere Feuerwehren, Rettungsdienste, Polizei- und Hilfsorganisationen auch in schwer zu erreichenden Gebieten Digitalfunk nutzen können, baut das Land in den kommenden Jahren die Infrastruktur in diesem Bereich mit Hochdruck weiter aus“, so Werner Koch.

Netzqualität deutlich verbessert

Landesweit ist in den kommenden Jahren die Inbetriebnahme von 85 weiteren Basisstationen geplant. Durch die Inbetriebnahme der Basisstation Sandplacken, für die das Land über 450.000 Euro investiert hat, konnte die Netzqualität für die Region zwischen Feldberg und Oberursel deutlich verbessert werden. Die Basisstation ist hessenweit ein Unikat. Bei Stromausfall wird eine moderne Brennstoffzelle die 72-stündige Stromversorgung sicherstellen.

„Die Inbetriebnahme der Basisstation auf dem Feldberg freut mich besonders. Die jährlich stattfindenden internationalen Radrennen sowie der regional stetig steigende Motorrad- und Wandertourismus stellt die Einsatzkräfte hier vor Ort, insbesondere die Rettungsdienste, vor wiederkehrende Herausforderungen, sodass der Bau dringend notwendig war und dementsprechend mit einer hohen Priorität erfolgte“, sagte Werner Koch.

Hessen als Vorreiter 

Für die Errichtung und den Betrieb des hessischen Digitalfunknetzes sind die rund 85 Beschäftigten der Abteilung 4, BOS-Funk-Hessen, des Präsidiums für Technik, Logistik und Verwaltung (PTLV) der hessischen Polizei in Wiesbaden, davon zwölf rund um die Uhr im Schichtbetrieb, zuständig. Derzeit werden durch das Netz über 105.000 Teilnehmer aus dem Bereich der Feuerwehren, Polizei, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen erreicht. Neben dem eigentlichen Sprachfunk setzt Hessen als Vorreiter und derzeit noch einziges Bundesland das Netz auch für die digitale Alarmierung der nicht polizeilichen Kräfte (Feuerwehren, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen) ein.

Für die Errichtung und den Betrieb des Netzes hat das Land zwischen 2007 und 2017 insgesamt 231 Mio. Euro in die Hand genommen. 2018 und 2019 erweitert  das Land seine Netzinfrastruktur auf 490 Basisstationen und wendet dafür 32 Mio. Euro auf.

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