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Sportminister Boris Rhein: Box- und Tischtenniscamp Gallus vermittelt Werte, beugt Gewalt vor und bietet gute Freizeitbeschäftigung für junge Menschen

Wir handeln: Sicherheit und Zukunft in der hessischen Sportpolitik

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Frankfurt / Wiesbaden. Sportminister Boris Rhein besuchte heute das Box- und Tischtenniscamp Gallus in Frankfurt. Das unter der Leitung der Sportjungend Frankfurt stehende Trainingscamp gibt es seit 2010 und ist nach dem Boxcamp Sachsenhausen, das bereits seit November 2006 besteht, die zweite Einrichtung dieser Art in Frankfurt.

„Das Box- und Tischtenniscamp Gallus ist die zweite, erfolgreiche Anlaufstelle in Frankfurt in der Jugendliche und junge Erwachsene kostenfrei trainieren können. Der Sport wirkt eventuellen Aggressionen entgegen und fördert gleichzeitig das Selbstbewusstsein der jungen Menschen. Ein tolles Projekt der Sportjugend Frankfurt, das vor allem durch die Ehrenamtlichen im Camp und die motivierten Sportlerinnen und Sportler so erfolgreich ist“, machte Sportminister Boris Rhein bei seinem Besuch deutlich.

Das Box- und Tischtenniscamp hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe entwickelt. 30 Jugendliche und junge Erwachsene trainieren unter professioneller Aufsicht täglich ihre sportlichen Fähigkeiten. Gleichzeitig haben sie im Stadtteil Gallus damit auch eine soziale Anlaufstelle.

„Der Sport im Allgemeinen lebt davon Werte wie Fairplay, Toleranz, sozialer Umgang und Gerechtigkeit zu vermitteln. Als ein zentrales Element gilt die Verbindung von Sport und Gewaltfreiheit. Sport steht dafür, dass er mit fairen Mitteln, klaren Regeln und der entsprechenden Umsetzung lebt. Projekte wie das Box- und Tischtenniscamp Gallus übernehmen dabei eine wichtige Funktion. Sie vermitteln diese Werte und wirken über die jungen Menschen als Multiplikator in den Stadtteil hinein“, so Sportminister Boris Rhein.

Den heutigen Termin nutzte der Sport- und Innenminister, Boris Rhein, vor allem um mit den Trainern und den jungen Sportlern direkt ins Gespräch zu kommen. Der Minister informierte sich über die Trainingsmotivation und die damit verbundenen Erfolge. In der offenen Runde waren aber auch Integration und Gewaltprävention Themen, von denen die Jugendlichen und jungen Menschen aus ihrer persönlichen Sicht berichteten.

„Die bunt gemischte Gruppe im Box- und Tischtenniscamp macht deutlich, dass Sport gleiche Chancen für alle Menschen in Hessen schafft und deshalb eine der effektivsten Möglichkeiten ist unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund in Hessen zu integrieren“, freute sich Minister Boris Rhein über den vorurteilsfreien Umgang im Trainingscamp.

Projekte wie diese zeigen, dass die Gelder, die die Hessische Landesregierung in den Sport investiert, sehr gut angelegt und eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Das Land Hessen fördert deshalb den Breitensport weiter intensiv und unterstützt die rund 250.000 ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen auf vielfältige Weise.

„Denn eins ist klar: Ohne all die Aktiven wäre unsere Gesellschaft ärmer. Nicht nur finanziell, sondern vor allem menschlich. Wertevermittlung, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für junge Menschen, die Wirkung für die Integration und zu erleben, dass sich Leistung auszahlt sind unbezahlbar“, so Innen- und Sportminister Boris Rhein abschließend.

 

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