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Ruderwerkstatt GmbH

Sportminister Boris Rhein: Ruderwerkstatt GmbH ist Aushängeschild für hessischen Mittelstand

Wetzlar / Wiesbaden. Innenminister Boris Rhein besuchte heute die Ruderwerkstatt GmbH in Wetzlar. Bei einem Rundgang konnte er sich bei dem mittelständischen Hersteller von Ruderbooten einen Eindruck von der Produktion verschaffen. Die Ruderwerkstatt GmbH hat sieben Mitarbeiter. Neben dem Bau von Freizeitbooten im hochwertigen Segment, ist es seit 1990 exklusiver Vertreter eines toskanischen Weltmarkführers für Rennboote in Deutschland. Mit Reparatur- und weiteren Serviceleistungen arbeitet das Wetzlarer Unternehmen auch für den Landes- und den Bundesruderverband, wobei die Unterstützung bis zu den olympischen Spielen reicht.

Sportminister Boris Rhein: „Olympia noch vor Augen ist es toll zu sehen, wie ein hessisches Unternehmen durch seine solide Unterstützung in Materialfragen die Basis für den sportlichen Erfolg des deutschen Ruderachters gelegt hat. Das Gold im Boot mussten die Ruderer erarbeiten, aber ohne einen guten Service am Gerät ist dies nicht möglich“.

„Als Sportminister freue ich mich natürlich, wenn hohe Fach- und Sachkompetenz zur Unterstützung des Sports bei uns in Hessen angesiedelt ist. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Ruderwerkstatt GmbH in qualifizierte Fachkräfte investiert. Zwei Auszubildende, in manchen Jahren auch drei, bei derzeit insgesamt sieben Mitarbeitern, ist vorbildlich“, so Sportminister Boris Rhein bei seinem Besuch.

Betriebe wie der Bootsbauer in Wetzlar machen deutlich: Hessens starker Mittelstand ist der Motor für Wohlstand, Arbeit und Ausbildung.
Hessen zählt zu den wirtschaftsstärksten Bundesländern und liegt gemessen an seiner Bevölkerungszahl noch vor Bayern und Baden-Württemberg. Über 99 Prozent der rund 290.000 Unternehmen gehören zum Mittelstand. Die kleinen und mittleren Firmen bilden damit das Rückgrat der hessischen Wirtschaft und stellen 75 Prozent der Ausbildungsplätze. Viele Mittelständler sind auf ihrem Gebiet Weltmarktführer. Deshalb steht der Mittelstand im Mittelpunkt der hessischen Wirtschaftspolitik. Dafür wurden eigene Förderprogramme geschaffen, die – wie etwa die Gründungs- und Wachstumsfinanzierung - speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Firmen zugeschnitten sind. Die Angebote reichen von der Unterstützung bei Messeauftritten über Beratungsdienstleistungen bis hin zu Bürgschaften, Darlehen, Zuschüssen und Kapitalbeteiligungen.

Ebenso können sich die Beschäftigtenzahlen sehen lassen. Laut Konjunkturprognose wird Hessen im laufenden Jahr durchschnittlich 2,3 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählen – ein Prozent mehr als 2012. Dazu tragen die guten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bei. Die Arbeitslosenquote ist im Jahresdurchschnitt 2012 auf 5,7 Prozent und damit den niedrigsten Wert seit 1992 gesunken. Dabei hat sich das frühere Nord-Süd-Gefälle vollständig eingeebnet – darin zeigt sich der wirtschaftliche Aufholprozess des nördlichen Landesteils. Dieser Erfolg spornt die Hessische Landesregierung an, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit weiterhin als vorrangiges Ziel zu verfolgen.

„Die Zahl der Beschäftigten in Hessen erreicht Höchststände. Dies wiederrum ist die Basis zur Erhaltung unseres Wohlstandes. Es ist daher wichtig unseren Mittelstand und unsere Unternehmer in Hessen weiter zu stärken. Die Hessische Landesregierung trägt mit Ihrer Politik entscheidend zu guten Rahmenbedingungen bei und legt auch in der Zukunft ein besonderes Augenmerk darauf“, so Sport- und Innenminister Boris Rhein abschließend.

 

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