Innenminister Peter Beuth:

„Unbürokratische Hilfe für Unwetter-Opfer“

130.000 Euro um Starkregen-Schäden in Limburg-Weilburg zu beseitigen

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Helfer transportiert Sandsäcke
© HMDIS/Fotolia_Christian Schwier

Das Land Hessen hat die ersten Hilfebescheide für die vom Starkregen Ende Juni 2016 im Landkreis Limburg-Weilburg betroffenen Bürgerinnen und Bürger verschickt. Die Mittel haben ein Gesamtvolumen von rund 130.000 Euro. Die Finanzhilfe kann jetzt schnell ausgezahlt werden.

„Ich freue mich, dass wir den Menschen im Kreis Limburg-Weilburg, die durch das Unwetter massive Schäden erlitten und zum Teil ihr Hab und Gut verloren haben, mit der Finanzhilfe-aktion des Landes schnell und unbürokratisch unter die Arme greifen können“, sagte Innen-minister Peter Beuth. Er dankte insbesondere der vom Kreis eingerichteten Schadenskommission, die die Schäden schnell geprüft und dem Regierungspräsidium Gießen entsprechende Vorschläge zur Finanzhilfe unterbreitet hatte. „Es ist eine schöne Botschaft für die Betroffenen, dass die Finanzhilfeaktion noch vor Weihnachten zu einem guten Abschluss gebracht werden kann. Der Landkreis Limburg-Weilburg beteiligt sich mit einem Anteil von 30 Prozent an den Finanzhilfen“, ergänzte Landrat Manfred Michel, der diese unbürokratische Hilfe zu Gunsten der Unwetteropfer gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Jung sehr begrüßt.

Am 24. und 25. Juni 2016 hatte heftiger Starkregen die Stadt Limburg mit dem Stadtteil Eschhofen, die Gemeinden Brechen, Hünfelden, Selters (Taunus) sowie den Ortskern des Marktflecken Villmar heimgesucht. Viele Keller überfluteten und Schlammmassen wälzten sich durch die Straßen, zum Teil kam es zu dramatischen Hangrutschen. So waren viele Menschen unverschuldet in eine außergewöhnliche Notlage geraten, die sie aus eigener Kraft in absehbarer Zeit nicht beseitigen können. Das Land Hessen hat daher auf Antrag des Landkreises Limburg-Weilburg für die Betroffenen eine Finanzhilfeaktion nach der Elementarschädenrichtlinie eingeleitet.

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