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Hessen unterstützt Dopingprävention der NADA und des LSBH

„Vorbild bei der Bekämpfung von Doping“

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Dopingpräventionsbus Schlüsselübergabe NADA
© HMdIS

Die Dopingproblematik gefährdet die Grundfesten des nationalen und internationalen Spitzensports. Das betonte der Hessische Innenminister Peter Beuth heute in Frankfurt im Rahmen eines Podiumsgesprächs des Hessischen Landessportbundes (LSBH) anlässlich der Übergabe eines Fahrzeugs zur präventiven Anti-Doping-Arbeit an die Nationale Antidoping-Agentur (NADA) sowie zweier Zuwendungsbescheide zur Unterstützung der Anti-Doping-Bemühungen des LSBH in Gesamthöhe von rund 20.000 Euro. Um die Integrität und Glaubwürdigkeit des Sports zu schützen, seien weitgreifende Maßnahmen und ein kompromissloses Vorgehen gegen Dopingverstöße notwendig, so Beuth.

„Das Internationale Olympische Komitee hat mit seiner Entscheidung, einen Teil der russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio starten zu lassen, die einmalige Gelegenheit verpasst, beim Thema Doping eine klare Linie zu vertreten und durchzusetzen. Nur ein kompletter Ausschluss Russlands hätte Signalwirkung gehabt. Deutschland hingegen zeigt, wie der Kampf gegen Doping und Leistungsmanipulation richtig und konsequent geführt wird. Wir fungieren als Vorbild bei der Bekämpfung von Doping. Das Anti-Doping-Gesetz des Bundes regelt, dass systematischer Dopingmissbrauch auf effektive Weise strafrechtlich verfolgt wird. Das Gesetz ist eine deutliche Kampfansage an Doper im Spitzensport und deren Helfer im Hintergrund und besitzt zudem Symbolkraft: Es macht den Sport sauberer, glaubwürdiger und fairer“, so Innenminister Peter Beuth.

Der Kampf gegen Doping müsse allerdings auf allen Ebenen geführt werden. Dazu seien neben Athleten, Trainern und Betreuern auch die Verbände und Vereine sowie Schulen gefragt. „Vor allem aber müssen wir unsere Nachwuchssportler von Täuschungen und Betrügern fern halten und sie für die Gefahren des Dopings sensibilisieren, insbesondere auch was die gesundheitlichen Folgen angeht. Natürlich es auch wichtig, die Präventionsarbeit in Sachen Doping zu verstetigen und einer Einrichtung zu überlassen, die unparteiisch ist und alle gesellschaftlich bedeutsamen Akteure erreichen und einbinden kann. Die NADA ist dabei das Flaggschiff der Anti-Doping-Koalition in Deutschland“, so Beuth.

Hessen setzt die gemeinsamen Anstrengungen mit der NADA fort und leistet dabei seine Unterstützung: Es fördert ein Fahrzeug zur präventiven Anti-Doping-Arbeit mit rund 12.000 Euro. Das Fahrzeug wird in erster Linie dazu dienen, die Präventionsaktivitäten in Hessen zu verstärken. „Mit der Förderung positionieren wir uns im Anti-Doping-Kampf ganz deutlich. Der entschlossene, flächendeckende Kampf gegen Dopingmissbrauch ist ein Teil des Sportlandes Hessen und unserer Sportpolitik“, so Innenminister Peter Beuth.

 

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