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Welche Katastrophenschutzplanung tritt bei einem Zwischenfall im KKW Biblis in Kraft und wie sieht diese aus?

Im Falle eines Zwischenfalles im Kernkraftwerk Biblis tritt der Katastrophenabwehrplan des Landkreises Bergstraße in Heppenheim als federführende untere Katastrophenschutzbehörde in Kraft. Bei dem Plan handelt es sich um die Umsetzung der Rahmenrichtlinien.                                                                       

Die wichtigsten Inhalte sind:

  • Erreichbarkeiten zuständiger Stellen,
  • Alarmierungs- und Meldewege,
  • Warnung der Bevölkerung,
  • Verkehrslenkung,
  • Verhaltensanweisungen,
  • Verteilung und Unterrichtung über die Einnahme von Iodtabletten
  • sowie Dekontaminierung und Evakuierung.

Dieser Plan ist aufgrund geschützter persönlicher Daten, Alarmierungs- und Meldewege und außerdienstlicher Erreichbarkeiten nicht veröffentlicht, jedoch ist eine Einsichtnahme prinzipiell bei der unteren KatS-Behörde möglich.

Auf der Seite https://gefahrenabwehr.kreis-bergstrasse.de/default.aspx stellt der Landkreis Bergstraße weitere Informationen sowie die Kontaktdaten zu einem Bürgertelefon zur Verfügung.

Weiterhin existiert für das Kraftwerk Biblis eine mit den zuständigen Behörden der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz abgestimmte und vom Betreiber finanzierte Broschüre „Notfallschutz für die Umgebung des Kernkraftwerks Biblis“; diese ist an die Haushalte in der Umgebung des KKW verteilt worden und ist über die Internetseite von RWE erreichbar.

Unter "Notfallschutz für die Umgebung des Kernkraftwerks Biblis" (PDF / 1MB) sind allgemeine Informationen zum Kraftwerk, zu Katastrophenschutzmaßnahmen, zu Schutzmaßnahmen im Haus, zur Einnahme von Iodtabletten und zu Evakuierungsrouten veröffentlicht.

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