Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
Organisationen im Katastrophenschutz

Technisches Hilfswerk

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Das Technische Hilfswerk, kurz „THW“ genannt, ist die Katastrophenschutz-Organisation des Bundes. T steht dabei für Technik, H für Hilfe und W für weltweit.

Mit rund 5.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an 55 Standorten in Hessen steht allen, für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen, eine leistungsstarke Organisation mit vielerlei Spezialausstattung im Einsatzfall zur Verfügung. Ob bei Naturkatastrophen, wie Hochwassern oder Sturmschäden, bei Eisenbahnunglücken, den unterschiedlichsten Schadensfällen oder in besonderen Gefahrenlagen, die Einsatzkräfte des THW leisten kompetente Hilfe, wo immer sie gebraucht wird. Gerade als überörtliche und überregionale Einsatzorganisation ist das THW auch für Langzeiteinsätze bestens gerüstet.

Selbst im Ausland sind die Helferinnen und Helfer des THW gefragt, als „Water-People“ bei der Trinkwasseraufbereitung in Afrika, beim Aufbau von Flüchtlingslagern oder im Wege der Soforthilfe bei der Rettung Verschütteter nach Erdbeben, so in Kolumbien, der Türkei, in Taiwan oder Algerien. Die THW-Spezialeinheit SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland) ist im Bereich Darmstadt stationiert und binnen 6 Stunden mit Mannschaft und Gerät abflugbereit ab Frankfurt-Airport.

Alle 55 hessischen THW-Ortsverbände verfügen mindestens über jeweils einen Technischen Zug als Basiseinheit und unterschiedliche Fachgruppen. Insgesamt stehen in Hessen 61 Technische Zügen und 85 Fachgruppen für den Einsatz bereit. Das Spektrum der Fachgruppen reicht dabei von Räum-, Ortungs-, Elektro- Pumpen- oder Ölschadengruppen über Spezialeinheiten für Trinkwasseraufbereitung, Wassergefahren und Infrastruktur, bis hin zu Logistik „Material / Verpflegung“ und Führung / Kommunikation.

In allen hessischen Ortsverbänden gibt es aktive Jugendgruppen, in denen Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 17 Jahren sportlich-spielerisch an Arbeit und Aufgaben im THW herangeführt werden. Rund 1.000 THW-Junghelferinnen und Junghelfer sichern so den Nachwuchs an Einsatzkräften.