Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
Katastrophenschutz

Selbstschutz

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Selbstschutz - Notfall-Koffer
© HMdIS

Im Falle einer Katastrophe können Behörden, Organisationen sowie Helferinnen und Helfer meist nicht allen Betroffenen zu gleicher Zeit helfen. Deshalb ist es wichtig, dass die Bevölkerung weiß, wie sie selbst für einen solchen Fall vorsorgen kann.

Ein gutes Beispiel für den Sinn des Selbstschutzes ist der Eissturm, der am 25. November 2005 dazu führte, dass große Teile des Münsterlandes teilweise über Tage ohne Stromversorgung waren. Menschen, die einen Vorrat an Kerzen, Batterien, Lebensmitteln, einen Gasbrenner oder gar ein Notstromaggregat hatten, waren in dieser schwierigen Situation unabhängiger von der Versorgung und Hilfe von außen. Hamsterkäufe, wie sie in solchen Situationen zu beobachten sind, können zudem dazu führen, dass es zur Verknappung wichtiger Güter kommt.
Deshalb ist es sinnvoll, einen gewissen Vorrat an Materialien vorzuhalten, die in einem Katastrophenfall wie bei einem längeren Stromausfall, bei Hochwasser, einem Großbrand oder Chemieunfall helfen, die vor allem schwierige Anfangszeit zu überwinden.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine informative Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt“ und eine „Checkliste“ für die Vorratshaltung erstellt, die im Internet abrufbar ist. Beides kann auf dessen Internet-Seite bestellt oder als pdf-Datei herunter geladen werden.