Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Sportfördergruppe Polizei

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Hessen ermöglicht Spitzensportlerinnen und -sportlern eine gestreckte Ausbildung zum Polizeidienst

Im September 2005 begann der erste Jahrgang der hessischen Polizeisportfördergruppe sein Studium. Die hessische Landesregierung bietet dabei ausgewählten Spitzensportlerinnen und -sportlern die Chance, ihre Polizeiausbildung mit der Ausübung des Spitzensports zu verbinden. Nach einem normalen Bewerbungsverfahren und den dafür erforderlichen Voraussetzungen zur Einstellung werden die entsprechend ausgewählten Spitzensportlerinnen und -sportler in den regulären Polizeidienst des Landes Hessen eingestellt.

Sie haben eine normale Ausbildung zu absolvieren, können diese aber im Zeitraum von viereinhalb statt üblicherweise drei Jahren praktisch umsetzen. Damit ist ihnen die Möglichkeit gegeben, ihren Sport auch entsprechend in der Spitze auszuüben.

Hessen hat als erstes Bundesland diese neuartige Vereinbarkeit von beruflicher Ausbildung und Hochleistungssport geschaffen. Dabei hat sich das Konzept als Förderinstrument für den Spitzensport voll bewährt. Es haben 31 Absolventinnen und Absolventen aus dem ersten Ausbildungslehrgang ihr Studium erfolgreich beendet und wurden zu Polizeikomissarinnen und Polizeikomissaren ernannt.

Derzeit befinden sich 37 Sportlerinnen und Sportler im Studium - im Herbst 2013 wurde bereits die Sportfördergruppe eingerichtet. Seit September 2007 wird das Ausbildugsprogramm gemeinsam mit dem Bundesland Rheinland-Pfalz umgesetzt, so dass auch in diesem Fall eine einmalige Zusammenarbeit zwischen der hessischen und den rheinland-pfälzischen Landesregierung besteht. Andere Bundesländer haben mittlerweise nachgezogen.