Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
Sportfelder

Sport und Wissenschaft

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Fotograf auf einer Sportveranstaltung
© HMdIS

Sport und Wissenschaft gehen in der Regel ein symbiotisches Verhältnis ein. Beide Systeme erfordern ein hohes Maß an Unabhängigkeit, das es zu wahren gilt. Gleichzeitig können beide Sytseme voneinander profitieren.

Wissenschaft, die grundlagen- und anwedungsbezogene Themen des Sports bearbeitet, und der Sport, der praktische Impulse für die Wissenschaft setzt.

Die Sportwissenschaft als eine Querschnittswissenschaft zeigt dabei viele Ansatzpunkte auf, an denen Sport und Wissenschaft aufeinander treffen. Sei es im Bereich der Sportmedizin, der Bewegungs- und Trainingswissenschaft, der Sportpädagogik und -psychologie, der Sportsoziologie oder in vielen anderen Wissenschaftsbereichen - Sport und Wissenschaft stehen stets in einem engem Verhältnis.

An fünf hessischen Universitäten (Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Kassel und Marburg) wird die Sportwissenschaft in verschiedenen Studiengängen gelehrt. Im Wintersemester 2009/2010waren rund 2.600 Studierende in diesen verschiedenen Studiengängen eingeschrieben.

Der Allgemeine Hochschulsport bietet den rund 186.000 hessischen Studentinnen und Studenten ein vielfältiges Sportangebot vom Breiten- und Freizeitsport bis hin zum Hochleistungssport. Er ressortiert im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Für die hessische Landesregierung steht die Kooperation mit der Wissenschaft erst am Anfang, sie bietet eine Fülle an entwicklungsfähigen Potentialen.

Das "Integrative Sportporgramm für übergewichtige Mädchen und Jungen mit dem Schwerpukt Fußball" an der Justus Liebig-Universität Gießen fördert die hessische Landesregierung seit April 2008. Ziel des Programm ist es, durch die gezielte Schulung der konditionellen und motorischen Anforderungen Spaß und Freude an der Bewegung zu wecken und so die Kinder in den regulären Vereinssport zu überführen. Gleichzeitig soll das Angebot auch die Chance zur sozialen Integration bieten. Nährere Informationen zu dem Programm finden Sie im Download-Bereich.

Des Weiteren fördert die hessische Landesregierung das Projekt "Vernetzung von Schule und Kommune zum Zweck der Integration durch Sport". Das Projekt wird von der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit der hessischen Eliteschule des Sports, der Carl von Weinberg Schule in Frankfurt/Main, durchgeführt.

Das Projekt soll zeigen, inwiefern ein koorperativer Unterrichtsstil die Intergration fördert. Schülerinnen und Schüler sollen gemeinsam durch Kooperation unterschiedliche Aufgaben im Sportunterricht lösen. Dieser Unterrichtsstil wirkt sich positiv auf die Intergation aus, da bestehende Unterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülern beim Lösen der gestellten Aufgabe eine untergeordnete Rolle spielen.