Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
Veranstaltung

Fachtagung „Sportland Hessen bewegt“ erfolgreicher Auftakt

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Fachtagung "Sportland Hessen Bewegt"
Mehr Bewegung für Hessen fordern Dr. Rolf Müller (Präsident LSBH), Minister Peter Beuth, Regina Kraushaar (Abteilungsleiterin Bundesministerium für Gesundheit), Norbert Sudhoff (Landesgeschäftsführer Barmer Hessen), v.l.
© Monky Buisness / Fotolia

Die Fachtagung „Sportland Hessen bewegt“ hat einen erfolgreichen Auftakt für das Landesprogramm im Bereich „Sport und Gesundheit“ gesetzt. Die hessischen Bürgerinnen und Bürger sollen sich wieder mehr bewegen. Das ist das Ziel der Kampagne „Sportland Hessen bewegt“, die der Hessische Innenminister Peter Beuth in Frankfurt vorgestellt hat. 
 

Umsetzungsmodelle für die Menschen in Hessen entwickeln

 Studien zeigen, dass fast 60 Prozent aller deutschen Männer in der Altersgruppe zwischen 18 und 65 Jahren übergewichtig sind. Bei den Frauen sind es in derselben Altersgruppe immer noch rund 37 Prozent. „Politik und Sport haben erkannt, welche Bedeutung und welchen direkten Zusammenhang die Bereiche Sport und Gesundheit besitzen.  Wir wollen aus dieser Erkenntnis Umsetzungsmodelle für die Menschen in Hessen entwickeln. „Sport und Bewegung steigern unser Lebensgefühl und mindern das Risiko für Krankheiten“, erklärte der Minister. Mehr Bewegung entlaste zudem das Gesundheitssystem.

 

Auf der Fachtagung beraten Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Sport, Kommunen und Gesundheitspolitik, wie der Bewegungsaspekt stärker Eingang in den Alltag finden kann. Dies könnte auch zu einer erheblichen Entlastung der Kassen im Gesundheitswesen beitragen. Allein in Deutschland belaufen sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO die Kosten, die durch Inaktivität entstehen, auf rund 14,5 Milliarden Euro pro Jahr.
 

Konkrete Handlungsansätze für mehr Bewegung

Die Fachtagung diskutiert in unterschiedlichen Arbeitsgruppen konkrete Handlungsansätze für mehr Bewegung. Dies können Anreizsysteme für Vereine und Verbände sein, ihr Angebot im Gesundheitssport auszuweiten. Landkreise und Städte könnten einen „Runden Tisch Bewegung“ einberufen, um Maßnahmen gegen Bewegungsmangel und Übergewicht zu entwickeln. In ausgewählten Modellregionen Hessens geschieht dies bereits. Ferner können auch Programme entwickelt werden, um motorische Schwächen und Defizite bei Kindern zu beheben und Senioren bis ins hohe Alter zu einem aktiven Leben anzuleiten.

 

„Alle Ideen wollen wir offen mit allen Partnern aus dem Sport, der Wirtschaft, der Gesundheit, der Wissenschaft, den Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren und gemeinsam weiter entwickeln.  Unser Ziel ist ein noch gesünderes Hessen“, so Sportminister Peter Beuth.