Beauftragte der Hessischen Landesregierung

Aufgaben der Landesbeauftragten

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Hessischer Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation
16.09.2018: Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation in Schloss Biebrich in Wiesbaden. Stephan Rauhut, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien, Ulli Kubierske in schlesischer Tracht, Ministerpräsident Volker Bouffier (Mitte), MdL Ulrich Caspar, Bernard Gaida, Vorsitzender der Dachorganisation der deutschen Minderheit in Polen, BdV-Vorsitzender Siegbert Ortmann und Landesbeauftragte Margarete Ziegler-Raschdorf.
© Hessische Staatskanzlei

Die Einrichtung und Berufung einer Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler hat sich als Bindeglied zwischen Regierung und Verbänden sowie bei der Intensivierung der Integrationsarbeit für Spätaussiedler bewährt.

Die Beauftragte hat die Interessen der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler zu vertreten. Dabei ist sie auch deren direkte Ansprechpartnerin. Es ist ihre Aufgabe, die Eingliederung der Spätaussiedler zu unterstützen, zu koordinieren und zu bündeln. Mit den Verbänden der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler arbeitet sie bei der Förderung der Kulturarbeit nach § 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) zusammen.

Durch Kabinettsbeschluss sind der Beauftragten folgende Aufgaben übertragen:

  • Unterstützung der Pflege, Förderung und Weiterentwicklung des Kulturgutes der Vertreibungsgebiete (§ 96 BVFG),
  • Zusammenarbeit mit den Verbänden der Heimatvertriebenen bei der Kulturarbeit nach § 96 BVFG und bei heimat- und verständigungspolitischen Maßnahmen,
  • Unterstützung und Koordinierung der vom Land Hessen übernommenen Patenschaften,
  • Unterstützung der Belange der Spätaussiedler,
  • Zusammenarbeit mit den Betreuungsorganisationen bei der Aufnahme, Unterbringung, Betreuung und Eingliederung der Spätaussiedler,
  • Mitwirkung bei der Koordinierung der, die Spätaussiedler betreffenden, Maßnahmen mit den anderen Ressorts der Landesregierung sowie mit den Bundesressorts und den Kommunen,
  • Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen,
  • Informationsarbeit über Spätaussiedlerfragen.
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