Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Beratung des Frankfurter Flughafenbetreibers in behinderten-spezifischen Fragen

Durch die Verordnung Nr. 1107/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union vom 5. Juli 2006 über die Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität wurden die Flughafenbetreiber verpflichtet, Hilfeleistungen zu erbringen. Der Fluggast mit Hilfebedarf meldet seinen Hilfebedarf bei der Buchung seiner Flugreise bei dem Reiseveranstalter an. Die Betreuung durch das Personal des Flughafens beginnt bei Abflug am Kontaktpunkt oder Abfertigungsschalter und endet im Flugzeug am Sitz. Nach der Landung beginnt die Hilfeleistung am Flugzeugsitz und endet am individuell gewählten Abfahrtsort am Flughafen. Dem Fluggast entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten!

Die Bodenverkehrsdienste der Fraport AG unterstützen so mit über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich mehr als eine halbe Million Fluggäste.

Die Fraport AG als Betreiber des Flughafens in Frankfurt am Main hat sich an die Beauftragte gewandt, um sich in behinderten-spezifischen Fragen beraten zu lassen. Ebenso nutzt die Fraport AG das Wissen der Behindertenverbände und bindet diese in die Planungen der Umsetzung des Unterstützungsangebots für mobilitätseingeschränkte Menschen mit ein.