Aktivitäten der Beauftragten

15. Februar 2018

Partizipation durch die Eröffnung des Bistros „antons meet & eat“ in der Robert-Kirchner Straße 6 in Fulda

Partizipation durch die Eröffnung des Bistros „antons meet & eat“ in der Robert-Kirchner Straße 6 in Fulda
Mitarbeiter des Bistros „antons meet and eat“ in Fulda.

Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Frau Maren Müller-Erichsen, nahm an der Eröffnung des Bistros „antons meet & eat“ in der Robert-Kirchner Straße 6 in Fulda am 15. Februar 2018 teil.

Im Rahmen ihres Grußwortes bedankte sich die Beauftragte für die Einladung bei Herrn Sippel, Geschäftsführer von „Antonius Netzwerk – Mensch“ und bemerkte, dass die UN-Behindertenrechtskonvention vor ca. 10 Jahren in Deutschland ratifiziert worden ist. Hierbei erwähnte sie die schrittweise Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen in Art. 4 UN-BRK, die schneller und weitreichender im Land Hessen erfolgen müsste. Daher begrüßte die Beauftragte das Projekt „antons meet & eat“ sehr, da es eine inklusive Arbeitswelt für junge Menschen mit und ohne Behinderungen schafft und insbesondere eine Plattform für vielfältige und erlebbare Begegnungen bietet. Für die Beauftragte nimmt die Stadt Fulda als inklusivste Stadt Deutschlands - mit all ihren Akteuren und den partizipativen Projekten - eine Pionierrolle ein. Daher plädierte die Beauftragte dafür, dass frühzeitig und gemeinsam neue Lebenswelten für die Partizipation von Menschen mit und ohne Behinderungen erschlossen werden sollten. Insbesondere wünscht sich die Beauftragte von ganzem Herzen, dass der Funke solcher Projekte auf ganz Hessen überspringt und sich schnell verbreitet. Herzlichen Dank an Herrn Sippel und sein Team! Die Beauftragte hofft auf weitere innovative Ideen, die sie gerne begleiten will.

Über den folgenden Link erhalten Sie nähre Informationen zum Bistro „antons meet & eat“ in Fulda

 

23. August 2017

Fachtagung zur Beförderung von Personen mit Elektroscootern in Bussen

Maren Müller-Erichsen hat gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung eine Fachtagung zur aktuellen Beförderungssituation von Personen mit Elektroscootern in Bussen durchgeführt.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den unter „Downloads“ hinterlegten Dokumenten zu der Tagung und der Pressemitteilung.

Zur Presseinformation.

 

13. Juni 2017

Aktionstag „Menschlichkeit verbindet“ im Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium, IV. Bereitschaftspolizeiabteilung in Kassel

Die IV. Bereitschaftspolizeiabteilung (IV BPA) in Kassel veranstaltete am Dienstag, den 13.06.2017 zum 7. Mal den jährlichen Aktionstag „Menschlichkeit verbindet“. Dieser Aktionstag wurde unter der Leitung von Frau KD‘ Beate Theis, Abteilungsleiterin der IV BPA., durchgeführt. Hierbei erfolgte eine Sensibilisierung zum Thema „Menschen mit Behinderungen“ gegenüber den 135 Studierenden des Grundlagetrainings 2/2016, dem Stammpersonal der Aus- Fortbildung AFE 47 und allen Gästen.

„Als Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen begrüße ich diesen Aktionstag sehr und ich hoffe, dass dieser Funke auch an andere Polizeiabteilungen überspringen wird. Deshalb gilt auch mein ganz besonderer Dank Herrn Hildenbeutel, stellv. Leiter der AFE 47, und seinen Kolleginnen sowie Kollegen, die diesen Aktionstag gemeinsam vorbereiteten und realisierten“.

Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Frau Müller-Erichsen und ihre Mitarbeiterin Frau Oluk wurden durch einzelne Stationen geführt. Die IV. BPA stellte die fünf folgenden Stationen auf:

  • „Polizei zum Anfassen“;
  • „Kraftomnibus, der auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet war“;
  • „Blasrohrsport Hessen mit und ohne Handicap der Diakonie Baunatal“;
  • „Tatortstraße (Ausbildungsstätte für diverse Tatortsituationen)“;
  • „erkennungsdienstliche Behandlung“.

Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen empfand diese Führung sehr spannend und von großer Bedeutung, da die IV. BPA das Thema „Menschen mit Behinderungen“ sehr praxisnah darstellte, insbesondere auch durch die Kurzfilme der Polizei mit verschiedenen Behinderungsformen. Nähere Informationen zum „Aktionstag Menschlichkeit verbindet“ erhalten sie über die Veröffentlichung im Intranet der Polizei Hessen.

Im Anschluss hielt die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen gegenüber den135 Studierenden des Grundlagetrainings 2/2016, dem Stammpersonal der Aus- Fortbildung AFE 47 und allen Gästen, ihre Begrüßungsrede. Dabei erwähnte sie, dass Menschen mit Behinderungen kein Mitleid möchten, sondern sie wünschen sich Empathie, Verständnis, Begegnung auf Augenhöhe, keine Berührungsängste, Zeit und Offenheit. Die Beauftragte bedankte sich von ganzen Herzen bei den Veranstaltern für diesen wundervollen „Aktionstag Menschlichkeit verbindet“, die zwischen Menschen mit Behinderungen und Polizei Brücken bildet!

 

29. Mai 2017

"Meine Behinderung gehört zu mir wie meine Haare"
TEILHABE Maren Müller-Erichsen und die gehbehinderte Ayse Oluk setzen sich für Menschen ein, die es im Alltag schwerer haben als die meisten

Maren Müller-Erichsen, LBA (links)  und Ayse Oluk, Referentin der LBA.
Maren Müller-Erichsen, LBA (links) und Ayse Oluk, Referentin der LBA.

"WIESBADEN. Rund jeder zehnte Hesse lebt mit einer Behinderung. Deren Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben zu verbessern: Das ist eine Aufgabe, die das Land Maren Müller Erichsen und Ayse Oluk übertragen hat.

Frau Müller-Erichsen, gut zehn Prozent der Menschen in Hessen haben eine Behinderung. Und es werden immer mehr. Woran liegt das?

Die Zahl der Menschen mit Behinderungen steigt, obwohl beispielsweise Ungeborene mit Down-Syndrom selten das Glück haben, das Licht der Welt zu erblicken. Schon vor dem Bluttest wurden 98 Prozent der Kinder, bei denen das Down-Syndrom diagnostiziert worden ist, abgetrieben. Als Mutter eines Sohnes mit Down-Syndrom kann ich das kaum verstehen. Mit Blick auf die dennoch steigende Zahl von Menschen mit Behinderungen muss man allerdings wissen, dass die Zahl der genetisch-bedingten Behinderungen im Vergleich zu den anderen Gruppen der Menschen mit Behinderungen sehr gering ist."

Das ausführliche Interview können Sie aus dem Download-Bereich entnehmen.

 

6. Oktober 2016

Zielvereinbarung mit dem Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen

Gemeinsam mit sieben Organisationen  von Menschen mit Behinderung und Vertretern der kommunalen Behindertenbeauftragten hat der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen am 6. Oktober 2016 eine Zielvereinbarung zu barrierefreien Bankdienstleistungen unterzeichnet.

Die Zielvereinbarung ist eine „konzertierte Aktion“ der Menschen mit Behinderungen aus Hessen und Thüringen mit dem Sparkassen- und Giroverband, die von den Behindertenbeauftragten der beiden Länder begleitet wurde.

Die Zielvereinbarung bezeichnete Maren Müller-Erichsen, die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, und ihr Kollege Leibiger, der  Beauftragte der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, als in vielerlei Hinsicht beispielhaft. „Hier wird deutlich, dass sich die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nicht auf einzelne Lebensbereiche beschränkt, sondern vielmehr alle Lebensbereiche umfasst“, betonten sie.

 

14. Juni 2016

Erste Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne 2016 / 2017 in Gießen

Öffentlichkeitskampagne 2016/2017

Am 14. Juni 2016 fand die erste Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne 2016/2017 in Gießen statt. Die gut besuchte Veranstaltung fand auf dem Gelände der Limes-Werkstätten in Gießen statt. Vertreter von Unternehmen und Werkstätten hatten die Gelegenheit sich auszutauschen und anhand der vorgestellten Praxisbeispiele einen Einblick über die Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von Menschen mit Behinderungen zu erhalten.

Herr Reinhard Wagner von der Fraport AG warf in seinem Impulsvortrag "Unternehmen und Inklusion" einen Blick auf die Möglichkeiten eines Unternehmens zu einem inklusiven Arbeitsumfeld beizutragen und verdeutlichte, dass dieses Engagement in den Betrieben Vorteile für beide Seiten - das Unternehmen und die Beschäftigten - bringe. Da inzwischen viele Unternehmen erkannt haben, dass die Wirtschaft Menschen mit Behinderung braucht, haben sich mehrere Arbeitgeber zu einem UnternehmensForum zusammengeschlossen, dass sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen stark macht.

In 3 Talkrunden wurden unter der Moderation von Herrn Schiel einzelne gelungene Beispiele der Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt dargestellt, ergänzt jeweils durch einen filmischen Beitrag. Abschließend bestand die Möglichkeit sich einen persönlichen Eindruck der Arbeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu machen.“

 

Öffentlichkeitskampagne Inklusion er leben! 2016/2017

Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderung, Maren Müller-Erichsen und der Hessischer Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner
Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderung, Maren Müller-Erichsen und der Hessischer Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner

Sehr geehrte Damen und Herren,

Menschen mit Behinderung, unabhängig von der Art und Schwere ihrer Behinderung, gehören in die Mitte unserer Gesellschaft. Sie haben Rechte und Pflichten gemäß unserem Grundgesetz. Dort steht, dass sie nicht benachteiligt werden dürfen. Menschen mit Behinderung möchten ihre Begabungen einbringen und ihre Wünsche selbstbestimmt umsetzen. Das ist vielerorts heute noch nicht möglich.

Die UN-BRK, die 2009 ratifiziert wurde, fordert uns auf, hier aktiv zu werden.

Mit der Kampagne „Inklusion erleben“ wollen wir dazu aufrufen, die Teilhabe der Menschen mit Behinderung am Leben in allen Lebensbereichen zu verbessern. Die Veranstaltungen haben verschiedene Schwerpunktthemen, die dazu beitragen sollen, einander kennenzulernen. Das ist die Grundlage für eine inklusive Gesellschaft.

Wir laden Sie alle ein mitzuwirken und freuen uns auf Ihre aktive Beteiligung.

Maren Müller-Erichsen

Sie erhalten auch über den Facebookauftritt Informationen zu unserer Öffentlichkeitskampagne „Inklusion er leben! 2016/2017“.

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