Energiehilfe

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Die deutlich gestiegenen Energiepreise sind nach den vergangenen Pandemiejahren eine enorme Herausforderung für die ehrenamtlich geführten Sportvereine, die nur in einem Kraftakt und durch Unterstützung des Landes erfolgreich bewältigt werden kann. Nach den umfangreichen Corona-Vereinshilfen und einem Programm zur Mitgliederrückgewinnung erhalten gemeinnützige Sportvereine jetzt auch bei der Bewältigung energiepreisbedingter Kostensteigerungen schnell und unbürokratisch Hilfe. Die Energiehilfen des Landes kommen den Vereinen zu Gute, die trotz der Preisbremsen des Bundes für Gas und Strom derzeit deutlich höhere Kosten für Energie aufwenden müssen.

Um die finanziellen Folgen der Energiepreissteigerungen zu minimieren, können gemeinnützige Sportvereine voraussichtlich ab März 2023 eine bedarfsgerechte, auf 80 Prozent der Energiemehrkosten begrenzte Förderung erhalten. Diese greift ab einer Mindesthöhe von 1.000 Euro und ist auf maximal 5.000 Euro gedeckelt. In besonders begründeten Härtefällen kann eine Billigkeitsleistung auch über den vorgenannten Höchstbetrag hinaus gewährt werden. Der Förderzeitraum umfasst den 1. Oktober 2022 bis  31. Dezember 2023. Voraussetzung für diesen Energiekostenzuschuss ist die Mitgliedschaft im Landessportbund Hessen (lsb h). Antragsberechtigt sind darüber hinaus der DLRG-Landesverband Hessen sowie dessen regionale Untergliederungen. Die Vereine müssen gemeinnützig sein und sich infolge der Steigerung der Energiekosten in einem existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass befinden. Der Antrag auf Energiehilfen kann ausschließlich digital über ein Formular eingereicht werden, das demnächst auf dieser Seite zur Verfügung gestellt wird. Zum Start der Energiehilfen werden dann hier neben dem digitalen Antragsformular auch die Förderrichtlinie und ein FAQ-Papier als Anleitung zur Beantragung der Leistung zu finden sein. Für etwaige Fragen in der Zwischenzeit steht Ihnen das Postfach Energie-Vereinshilfe Hessen zur Verfügung.

Die Sportvereine werden zudem in die Bundeshilfen mit einbezogen: Neben der Übernahme der Abschlagszahlungen für den Monat Dezember 2022 sollen sie auch von den Preisbremsen für Gas und Strom profitieren. Die Einbeziehung in den Härtefallfonds des Bundes ist dagegen derzeit nicht vorgesehen.

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