Verwaltungsdigitalisierung

Digitale Verwaltung

Die zunehmende Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelten und der demografische Wandel verändern auch die Landesverwaltung. Die Verwaltungsdigitalisierung schafft die Voraussetzungen für zeit- und ortsunabhängige Verwaltungsdienste für alle Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen.

Die Digitalisierung der Verwaltung ist eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre. Die Erwartungen von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen sind enorm: Verwaltung soll bürgernah und möglichst rund um die Uhr verfügbar sein, ohne dabei an Effizienz und Effektivität in ihrer Aufgabenerfüllung einzubüßen. Digitalisierung wird so zunehmend zum Standortfaktor.

Das HMdIS, Abteilung VII, verantwortet hierbei zum einen die operative Umsetzung der Verwaltungsdigitalisierung mit der Umsetzung der Verpflichtungen aus dem „Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG)“ in den Projekten OZG und „Digitale Modellbehörde (DMB)“ in den drei Regierungspräsidien. Zum anderen werden die internen Prozesse der Verwaltung z.B. in den Projekten „Modernisierung DMS“, unter anderem mit der durchgängigen Einführung einer elektronischen Akte und Vorgangsbearbeitung sowie der elektronischen Personalakte weiter digitalisiert.

Das Programmmanagement (PM) bündelt die übergreifenden sowie querschnittlichen Aufgaben der Verwaltungsdigitalisierung und ist für die Koordination der Digitalisierungsprojekte innerhalb der Abteilung VII zuständig. Das PM fungiert dabei als interne Schnittstelle zwischen den Projekten, indem es wesentliche Richtlinien, Standards und Muster für die operative Projektarbeit zur Verfügung stellt sowie diese in projektübergreifenden Querschnittsbereichen berät.

Zu den im PM angesiedelten Querschnittsthemen gehören z.B. Controlling und Berichtswesen, rechtliche und vertragliche Fragestellungen, Gremienbeteiligungen (u.a. HPR Innen und Schwerbehindertenvertretung), Datenschutz, barrierefreie IT und IT-Bausteine sowie Kommunikation und Akzeptanzmanagement. Darüber hinaus bildet das PM auch die externe Schnittstelle der Projekte zur strategischen Steuerung der HMinD und verbindet auf diese Weise die strategische Arbeit der Digitalisierungsgremien, wie z.B. das Konzeptionelle Operative Steuerungsgremium (KOS), das Strategische Steuerungsgremium, den CIO-Rat mit der konkreten Umsetzung in den Projekten der Verwaltungsdigitalisierung.

Zusätzlich erweitert das PM die hessische Perspektive im Rahmen des Bereichs der (föderalen) Vernetzung um innovative Ansätze aus anderen Ländern sowie Staaten und erarbeitet neue Handlungsoptionen. Auftrag des PMs ist es, einen ganzheitlichen und übergreifenden Blick auf Steuerungsperspektiven für die wichtigen Digitalisierungsprojekte im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport zu ermöglichen.