Besoldung

Allgemeine Informationen zur Besoldung und Versorgung

Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter haben aus dem Beamtenverhältnis einen Anspruch auf Besoldung. Die Besoldung ist – wie die Beamtenversorgung – Gesamtgegenleistung für die während des gesamten Lebens erbrachte Dienstleistung und dient der Sicherung des Unterhalts.

Seit der Föderalismusreform I sind ab dem 1. März 2014 die für die hessischen Beamtinnen, Beamten, Richterinnen und Richter wesentlichen Bestimmungen des Besoldungsrechts im Hessischen Besoldungsgesetz zusammengefasst (Hessisches BesoldungsgesetzÖffnet sich in einem neuen Fenster). Sie werden fortwährend an die sich ändernden Gegebenheiten und die veränderten Rahmenbedingungen angepasst.

Zur Besoldung gehören neben dem Grundgehalt auch die Sonderzahlung (Hessisches SonderzahlungsgesetzÖffnet sich in einem neuen Fenster) und vermögenswirksame Leistungen (Gesetz über vermögenswirksame LeistungenÖffnet sich in einem neuen Fenster). Ergänzend können außerdem u.U. noch Zulagen gewährt werden, z.B. für den Ausgleich besonderer Belastungen im Dienst. Bei besonderen oder herausragenden Leistungen ist die Gewährung finanzieller Leistungsanreize, wie der Leistungsprämie, Leistungsstufe und der Leistungszulage, aber auch von Sonderurlaub bis zu drei Arbeitstagen möglich (Hessische LeistungsanreizeverordnungÖffnet sich in einem neuen Fenster).

Weitere Informationen zu dem Thema Besoldung und Versorgung erhalten Sie über die Internetseite der Hessischen Bezügestelle HBSÖffnet sich in einem neuen Fenster, zum Thema Versorgung auf den Internetseiten des  Regierungspräsidiums Kassel unter Bürger & Staat > BeamtenversorgungÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Änderungen durch das Hessische Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2019/2020/2021 (HBesVAnpG 2019/2020/2021)

Durch das Hessische Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2019/2020/2021 vom 19. Juni 2019 (GVBl. S. 110Öffnet sich in einem neuen Fenster) wurden die Besoldung und die Versorgung wie folgt angehoben:

I. Im Jahr 2019:

1. Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter

  • Erhöhung der Grundgehaltssätze, des Familienzuschlags, der Amtszulagen und der allgemeinen Stellenzulage zum 1. März 2019 einheitlich um 3,2 Prozent
  • Erhöhung der Mehrarbeitsvergütungssätze zum 1. März 2019 um 3,2 Prozent
  • Erhöhung der Polizeimehrarbeitsvergütungssätze zum 1. März 2019 um 3,2 Prozent

2. Anwärterinnen und Anwärter

  • Erhöhung der Anwärtergrundbeträge zum 1. Januar 2019 um 3,2 Prozent

3. Versorgungsempfängerinnen und -empfänger

  • Erhöhung der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge zum 1. März 2019 grundsätzlich um 3,2 Prozent

II. Im Jahr 2020:

1. Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter

  • Erhöhung der Grundgehaltssätze, des Familienzuschlags, der Amtszulagen und der allgemeinen Stellenzulage zum 1. Februar 2020 einheitlich um 3,2 Prozent
  • Erhöhung der Mehrarbeitsvergütungssätze zum 1. Februar 2020 um 3,2 Prozent
  • Erhöhung der Polizeimehrarbeitsvergütungssätze zum 1. Februar 2020 um 3,2 Prozent

2. Anwärterinnen und Anwärter

  • Erhöhung der Anwärtergrundbeträge zum 1. Januar 2020 um 3,2 Prozent

3. Versorgungsempfängerinnen und -empfänger

  • Erhöhung der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge zum 1. Februar 2020 grundsätzlich um 3,2 Prozent

III. Im Jahr 2021:

1. Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter

  • Erhöhung der Grundgehaltssätze, des Familienzuschlags, der Amtszulagen und der allgemeinen Stellenzulage zum 1. Januar 2021 einheitlich um 1,4 Prozent
  • Erhöhung der Mehrarbeitsvergütungssätze zum 1. Januar 2021 um 1,4 Prozent
  • Erhöhung der Polizeimehrarbeitsvergütungssätze zum 1. Januar 2021 um 1,4 Prozent

2. Anwärterinnen und Anwärter

  • Erhöhung der Anwärtergrundbeträge zum 1. Januar 2021 um 1,4 Prozent

3. Versorgungsempfängerinnen und -empfänger

  • Erhöhung der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge zum 1. Januar 2021 grundsätzlich um 1,4 Prozent

Die für Hessen jeweils gültigen Monatsbeträge können den nachfolgenden Dokumenten entnommen werden.