Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
Einbürgerung

Voraussetzungen

Auf die Einbürgerung besteht in der Regel ein Rechtsanspruch, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Die Antragstellerin oder der Antragsteller

  • hat seit acht Jahren rechtmäßig den gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland,
  • besitzt ein unbefristetes Aufenthaltsrecht oder ist im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis nach dem Aufenthaltsgesetz, die nicht für einen nur vorübergehenden Zweck erteilt ist,
  • ist in der Lage den Lebensunterhalt für sich und seine unterhaltsberechtigten Familienangehörigen zu bestreiten (Unterhaltsfähigkeit),
  • gibt die bisherige Staatsangehörigkeit auf oder verliert sie mit der Einbürgerung,
  • ist nicht vorbestraft,
  • verfügt über ausreichende Deutschkenntnisse,
  • verfügt über staatsbürgerliches Grundwissen und
  • bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung (Verfassungstreue).

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Gruppenbild von Menschen, von hinten abgelichtet
Staatsbürgerliches Grundwissen
Mit der Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit erwirbt die Ausländerin oder der Ausländer sämtliche Rechte und Pflichten einer oder eines Deutschen.
Gesetzbücher
Verfassungstreue
Das deutsche Volk, zu dem die Eingebürgerten dann gehören, hat sich zur Festlegung der gemeinsamen Werte und seiner staatlichen Ordnung eine Verfassung gegeben, die über allen anderen Rechtsnormen steht und von allen Deutschen anzuerkennen ist.
Geld und Taschenrechner
Unterhaltsfähigkeit
Zu den Voraussetzungen für eine Einbürgerung gehört die Fähigkeit, den eigenen Lebensunterhalt und den für die unterhaltsberechtigten Familienangehörigen aus eigener Kraft bestreiten zu können.
Studierende mit Lehrer im Klassenraum.
Deutsch für die Einbürgerung
Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache sind im Regelfall Voraussetzung für einen Einbürgerungsanspruch.