Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Ehrung für rund 65 ehrenamtliche Fluthelfer des DRK Rheingau-Taunus-Kreises

Der hessische Innenminister Peter Beuth hat im Rahmen einer Ehrung der Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Rheingau Taunus in Hünstetten-Wallbach insgesamt 65 ehrenamtlichen Fluthelfern für ihren Fluthilfe-Einsatz in diesem Sommer gedankt.

Der hessische Innenminister Peter Beuth hat im Rahmen einer Ehrung der Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Rheingau Taunus in Hünstetten-Wallbach insgesamt 65 ehrenamtlichen Fluthelfern für ihren Fluthilfe-Einsatz in diesem Sommer gedankt.

„Die ehrenamtlichen Helfer des DRK Rheingau-Taunus Kreises haben einen wichtigen Beitrag geleistet, um Flutopfer in unseren Nachbarbundesländern zu retten und den betroffenen Menschen bei der Bekämpfung der verheerenden Folgen schnell und zielgerichtet zu helfen. Viele von Ihnen haben diese Katastrophe als nur schwer zu begreifende Wirklichkeit erlebt. Dennoch haben Sie den Menschen im Ahrtal freiwillig und selbstlos Hilfe geleistet. Sie haben damit bewiesen, dass länderübergreifende Hilfe und Solidarität keine bloßen Worthülsen sind, sondern tatsächlich gelebt werden. Für diesen engagierten und hochprofessionellen Einsatz möchten wir den Einheiten, aber auch den Familien und Arbeitgebern, die unseren Kräften aus dem Rheingau-Taunus-Kreis den Rücken freigehalten haben, heute sehr herzlich danken“, so Innenminister Peter Beuth.

Die Hilfsorganisationen in Hessen wirken aktiv im Katastrophenschutz mit. Sie arbeiten gemeinsam mit den Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk (THW) über die Organisationsgrenzen hinweg Hand in Hand zusammen und verfolgen engagiert das eine Ziel: Menschen in Not kompetent und schnell Hilfe zu leisten.

Katastrophenschutz in Hessen gestärkt

Um die Bürgerinnen und Bürger in Hessen bestmöglich vor den Auswirkungen von Unwetterkatastrophen zu schützen, hat das Land den Katastrophenschutz in Hessen im Rahmen einer Ausstattungsoffensive seit dem Jahr 2008 vollumfänglich gestärkt. Seit dem Jahr 2008 hat die hessische Landesregierung mehr als 70 Millionen Euro in den hessischen Katastrophenschutz investiert und dabei die Anzahl der verfügbaren Landesfahrzeuge von ursprünglich 278 auf über 700 mehr als verdoppelt. Damit nimmt Hessen im Ländervergleich einen Spitzenplatz ein. Insbesondere für den Bereich Hochwasserschutz wurden die Ausstattung in den vergangenen Jahren modernisiert. Zuletzt wurden 26 Gerätewagen „Hochwasserschutz Logistik“, zehn Rettungsboote, fünf Abrollbehälter zur Löschwasserversorgung, zwei Abrollbehälter mit Sandsäcken beschafft. Darüber hinaus hält das Land in seinem Katastrophenschutzlager in Wetzlar rund 1,5 Millionen Sandsäcke sowie mobile Wasserrückhaltesysteme für den Katastrophenfall vor.

„Wir haben mit zahlreichen neuen Fahrzeugen und neuen Materialien den hessischen Katastrophenschutz vorausschauend fit für das neue Jahrzehnt gemacht. Aber auch die beste Vorbereitung und Ausstattung ist ohne die vielen Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz und den Feuerwehren nutzlos. Ohne sie wäre ein flächendeckender, schlagkräftiger und schneller Schutz der Bevölkerung nicht möglich. Damit das Ehrenamt im Katastrophenschutz trotz steigender Anforderungen im Beruf und knapper werdender Freizeit erhalten bleibt, braucht es Rückendeckung, Respekt, Verständnis und Unterstützung. Die Hessische Landesregierung drückt ihre Wertschätzung für die Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz auf vielfältigste Art und Weise und über eine Fülle von Maßnahmen aus. Heute verfügt der Hessische Katastrophenschutz dank der vielfältigen Förderungs- und Unterstützungsleistungen des Landes über die umfangreichste und modernste Ausstattung aller Zeiten“, so der Innenminister.

Die Sicherung des Katastrophenschutzes in Hessen wird dabei fast ausschließlich von ehrenamtlich tätigen Personen wahrgenommen. 23.000 Helferinnen und Helfer in mehr als 680 Einheiten sowie über 3.300 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sind zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger aktiv. Sie leisten auch unterhalb der Katastrophenschwelle einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung des integrierten Hilfeleistungssystems im Land.