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Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Finanzielle Unterstützung der EU-Kommission für Beschaffung von Schutzausrüstung

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Die Task Force Koordinierung Beschaffungsmanagement und Verteilung beim Hessischen Ministerium des Innern und für Sport hat sich für das Programm der EU-Kommission zur Förderung des Transports medizinischer Schutzgüter beworben und Fördergelder in Höhe von 4,3 Mio. Euro erhalten. Mit Hilfe dieser Gelder wurden weitere persönliche Schutzausrüstung (PSA) und medizinische Güter an hessische Krankenhäuser ausgeliefert.

Über das Emergency Support Instrument der EU hatten alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Möglichkeit, zusätzliche Mittel für den Transport von Schutzgütern, medizinischer Teams und vom Coronavirus betroffener Patienten zu beantragen.Das Emergency Support Instrument der EU hilft dabei, wichtige Schutzausrüstung dorthin zu bringen, wo sie benötigt werden. Insgesamt hat die Task Force Koordinierung Beschaffungsmanagement und Verteilung über 280 Millionen Artikel an Schutzausrüstung beschafft, wodurch die Versorgung des hessischen Gesundheitswesens mit medizinischen Gütern sichergestellt werden konnte.

Emergency Support Instrument zum Transport von PSA

Von der EU wurden insgesamt Mittel in Höhe von 220 Mio. Euro bereitgestellt, um die EU-Mitgliedstaaten bei den folgenden Aktivitäten zu unterstützen:

Transport von medizinischen Gütern dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden, durch Finanzierung des Frachttransports von Hilfsgütern in die EU-Mitgliedstaaten.
Der Transfer von Patienten zwischen EU-Mitgliedstaaten oder aus Mitgliedstaaten in Nachbarländer, um die Behandlung möglichst vieler Menschen zu gewährleisten.
Transport von medizinischem Personal und mobilen medizinischen Teams zwischen EU-Mitgliedstaaten und aus anderen Nachbarländern in die EU, um Menschen dort zu helfen, wo medizinische Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Was ist das Emergency Support Instrument?

Das Emergency Support Instrument (ESI) der Europäischen Union verfügt über ein Budget von 2,7 Mrd. Euro und wurde am 16. April 2020 aktiviert. Es soll dazu dienen, die EU-Mitgliedstaaten bei Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 zu unterstützen.

Das ESI ist ein ergänzendes Instrument: Es greift zusätzlich zu den Anstrengungen, die im Rahmen anderer EU-Instrumente wie dem EU-Katastrophenschutzmechanismus, rescEU, den gemeinsamen Vergabeverfahren und der Coronavirus Response Investment Initiative sowie den nationalen Bemühungen der Mitgliedstaaten unternommen wurden.

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