Innenminister Peter Beuth und Taunussteins Bürgermeister Sandro Zehner

Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Taunusstein nimmt an Gewalt-Sehen-Helfen-Kampagne der Polizei teil

Innenminister Peter Beuth begrüßt die Teilnahme am Angebot zur Stärkung der Zivilcourage in der Kommune.

Taunusstein nimmt im Rahmen der KOMPASS-Initiative an der Präventionskampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ der hessischen Polizei teil. Ab sofort werden durch Landestrainer des „Netzwerk gegen Gewalt“ geeignete Multiplikatoren ausgebildet, die in Taunusstein Seminarangebote für richtiges Helferverhalten in Gefahrensituationen anbieten. Innenminister Peter Beuth begrüßte die Teilnahme am Präventionsprogramm als einen weiteren wichtigen Baustein der KOMPASS-Initiative.

„Die Bürgerinnen und Bürger Taunussteins leben bereits heute in einer sehr sicheren Stadt. Im Rahmen des KOMPASS-Programms wurden seit 2018 eine Vielzahl von Maßnahmen für die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl erfolgreich umgesetzt. Mit der Teilnahme am Präventionskampagne `Gewalt-Sehen-Helfen` möchte die Kommune nunmehr die Zivilcourage innerhalb von Taunusstein stärken. Die Kampagne der hessischen Polizei passt hervorragend zur Sicherheitsphilosophie unseres KOMPASS-Programms, denn Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Je stärker wir Menschen für eine `Kultur des Hinsehens und Helfens` gewinnen, umso sicherer werden sich die Menschen auch in ihrer Stadt fühlen. Die Polizei hilft den Bürgerinnen und Bürgern aktiv, sich in Gefahrensituationen handlungssicher und handlungsschnell zu verhalten. Dies kommt der Sicherheit aller Taunussteiner zu Gute“, so Innenminister Peter Beuth.

Mit Taunusstein beteiligt sich hessenweit die 26. Kommune an der Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“. Die Initiative fördert die Helferkompetenz und unterstützt dabei, sich im Alltag sicherer und selbstbewusster zu bewegen. In Seminaren erfahren die Teilnehmer, wie sie sich in Gefahrenlagen im öffentlichen Raum verhalten sollen und wie richtiges Helferverhalten aussehen könnte.

Bereits hohes Maß an Zivilcourage soll erhalten bleiben

„Die Bürgerinnen und Bürger von Taunusstein zeichnen sich bereits heute durch ein hohes Maß an Zivilcourage aus, welches wir mit der Teilnahme am Präventionsprogramm weiter stärken möchten. Für uns ist es wichtig, den Menschen in Taunusstein die Botschaft zu vermitteln, dass jeder Mensch in der Lage ist, in einer Gefahrensituation Hilfe zu leisten. Ich bin sehr froh, dass wir bereits drei Multiplikatoren gefunden haben, die anderen Bürgerinnen und Bürgern Hilfestellung leisten möchten, wie in Gefahrensituationen richtig geholfen werden kann“, so Sandro Zehner, Bürgermeister der Stadt Taunusstein.

Die Teilnahme an der Präventionskampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen des KOMPASS-Programms für Taunusstein dar, welches 2018 der Sicherheitsinitiative beigetreten ist. KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die hessischen Städte und Gemeinden. Ziel des Programmes ist es, über passgenaue Maßnahmen die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln. Bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen erhält jede KOMPASS-Kommune ein eigenes KOMPASS-Sicherheitssiegel. Die Auszeichnung mit dem Sicherheitssiegel bedeutet nicht, dass innerhalb einer Kommune künftig keine Straftaten mehr stattfinden. Es steht vielmehr dafür, dass eine Kommune in besonderem Maße für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt, deren Sorgen und Ängste aufgreift und gemeinsam mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt hat und auch weiterhin alles unternimmt, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern.

Zu einer weiteren Stärkung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls wird auch das neue Polizeizentrum in Taunusstein beitragen, welches im ersten Halbjahr 2022 eröffnet werden soll. Die neue Dienststelle wird bürgernahes Aushängeschild und berufliche Heimat von bis zu 35 Beamtinnen und Beamten sein, die im gesamten Landkreis zum Einsatz kommen werden.

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