Die Schutzschleife wurde bereits über 100.000 Mal ausgegeben

Solidarität mit Einsatzkräften

Tausende von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften sorgen tagtäglich für Sicherheit, Schutz und professionelle Hilfe in unserem Land. Leider kommt es aber immer wieder zu Angriffen auf Einsatzkräfte, ob bei Großereignissen oder im alltäglichen Dienst. Einsatzkräfte werden bedroht, bespuckt, getreten und geschlagen.

Angriffe auf Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte sind Angriffe auf unsere Gesellschaft, unseren Rechtsstaat und auf unsere Werte. Das können wir nicht akzeptieren. Wir sind solidarisch mit unseren Einsatzkräften.

Die Landesregierung hat sich für einen verbesserten Schutz in Hessen und ganz Deutschland stark gemacht. Die Initiative wurde im April 2017 bundesweit im Strafgesetzbuch umgesetzt. Mit dem neuen Gesetz machen wir den Unwert solcher Taten deutlich und schützen die Frauen und Männer noch ganzheitlicher, die sich tagtäglich für unser Wohl einsetzen.

Unsere „Schutzschleife“ ist ein Symbol für die Verbundenheit mit unseren Einsatzkräften. In den Farben Blau, Rot und Weiß gehalten, steht sie für die Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte in Hessen. Schutzschleifenträger zeigen ihre Solidarität und Wertschätzung für die Frauen und Männer, die tagtäglich mit ihrer Arbeit und oft auch mit ihrem Leben für uns einstehen.

Grafik Gewalt gegen Einsatzkräfte

Gewalt gegen Einsatzkräfte

Seit vielen Jahren steigen die Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten kontinuierlich an.

Die Zahl der Übergriffe gegen Einsatzkräfte ist in 2020 erneut leicht angestiegen. Im letzten Jahr wurden 4.104 Polizeibedienstete, inklusive Wachpolizei und sonstiger Beschäftigter als Opfer registriert, 24 mehr als noch 2019. Die Mehrzahl der für den Polizeialltag typischen Widerstandshandlungen entsteht aus niedrigschwelligen Kontrollsituationen von alkoholisierten Personen bzw. Personengruppen im städtischen Bereich. Obwohl bereits im vergangenen Jahr größere Volksfeste ausfielen oder Gaststätten monatelang geschlossen bleiben mussten, wurden Polizeibeamtinnen und -beamte bei Ausübung ihres Dienstes nahezu genauso häufig wie 2019 mit verbalen und körperlichen Angriffen konfrontiert. 4.104 Übergriffe auf die Beamtinnen und Beamten wurden erfasst. 86 (2019: 112) Angriffe wurden auf Rettungskräfte und 15 (2018: 15) auf Feuerwehrleute registriert. Dass die Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte trotz des Herunterfahrens des öffentlichen Lebens im vergangenen Jahr nicht signifikant gesunken ist, ist bedenklich und bedrückend.

2020 haben wir im Spessartviertel in Dietzenbach, auf dem Opernplatz in Frankfurt sowie im Dannenröder Forst erleben müssen, dass die Beamtinnen und Beamten mittlerweile als Projektionsflächen für den Frust jeglicher Art herhalten mussten und massiv attackiert wurden.

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Schreiben Sie uns eine E-Mail an schutzschleife@hmdis.hessen.de mit folgenden Angaben:

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Der Versand der Schutzschleife in Form einer Anstecknadel oder eines Aufklebers erfolgt über das Hessische Ministerium des Innern und für Sport.