Gruppenfoto von Feuerwehrangehörigen und Vertretern aus Politik und Verwaltung vor einem roten Löschfahrzeug mit ausgefahrener Leiter. Die Einsatzkräfte tragen Uniform, im Hintergrund sind historische Gebäude zu sehen.

Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Neues Löschfahrzeug verstärkt Feuerwehr

Innenstaatssekretär Martin Rößler übergibt ein vom Land mit mehr als 100.000 Euro gefördertes Staffellöschfahrzeug 20-V an die Freiwillige Feuerwehr Niddatal.

Freiwillige Feuerwehren sind bei ihrem wichtigen Dienst auf eine gute Ausstattung angewiesen. Deshalb fördert das Land seit Jahren die Beschaffung moderner Einsatzfahrzeuge und den Neubau von Feuerwehrhäusern. So auch im Fall der Gemeinde Nidderau: Nach der bereits im November 2023 erfolgten Übergabe eines Zuwendungsbescheids in Höhe von 108.255 Euro für die Beschaffung eines Staffellöschfahrzeugs (StLF) 20-V hat Innenstaatssekretär Martin Rößler das neue Fahrzeug jetzt mit in den Dienst gestellt. 

Martin Rößler nutzte die Gelegenheit, um den aktiven Feuerwehrleuten Niddatals zu danken: „Die Freiwillige Feuerwehr Niddatal mit ihren vier Stadtteilfeuerwehren und weit über 100 aktiven Einsatzkräften ist ein Garant für den Brandschutz in der Gemeinde. Die Niddataler Feuerwehrleute sind gut ausgebildet und stets zur Stelle, wenn Menschen in Not sind. Das haben sie im vergangenen Jahr zum Beispiel bei dem Wohnhausbrand im historischen Ortskern Assenheims bewiesen. Wegen der dichten Bebauung bestand die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Feuers. Die Einsatzkräfte wussten diese aber mit ihrem professionellen Löscheinsatz zu verhindern. 

Ich freue mich, dass das Land die engagierten Feuerwehrleute Niddatals bei der Beschaffung ihres neuen Staffellöschfahrzeugs unterstützen konnte. Ich bin sicher, das neue Fahrzeug wird den Brandschutz in Niddatal stärken und den Einsatzkräften helfen, ihren Dienst zum Wohle der Menschen noch effektiver zu leisten. Ich wünsche allen, die mit dem neuen Fahrzeug zu Einsätzen ausrücken, viel Erfolg und stets eine wohlbehaltene Rückkehr ins Feuerwehrhaus. Allen Feuerwehrleuten Niddatals danke ich von Herzen für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement.“ 

Umfangreiche Investitionen im Brandschutz

Die Stärkung des Brand- und Katastrophenschutzes ist für die Hessische Landesregierung ein Schwerpunkt. Im Rahmen seiner Unterstützung investiert das Land schon seit Jahren in Feuerwehrfahrzeuge, -häuser und -technik, aber zum Beispiel auch in die Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften an der Hessischen Landesfeuerwehrschule (HLFS). Allein im vergangenen Jahr 2025 wurden rund 135 Fahrzeuge und rund 60 Baumaßnahmen an Feuerwehrhäusern mit mehr als 21 Millionen Euro gefördert. Damit hat das Land mehr als 90 Prozent aller eingegangenen förderfähigen Anträge bewilligt und trotz schwieriger Gesamthaushaltslage das hohe Niveau der Vorjahre halten können. Seit 2016 betrug die Förderung von mehr als 1.770 Einsatzfahrzeugen und rund 600 baulichen Maßnahmen insgesamt mehr als 200 Millionen Euro. Auch im Jahr 2026 wird die Hessische Landesregierung weiter zielgerichtet in den Brand- und Katastrophenschutz investieren und die Einheiten bedarfsgerecht stärken. 

Der Wetteraukreis und die Stadt Niddatal haben von der Landesförderung profitiert: Im Wetteraukreis wurden in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 13 Fahrzeuge und fünf bauliche Maßnahmen mit Mitteln in Höhe von insgesamt mehr als 3 Millionen Euro gefördert. Die Zuwendungen für die Gemeinde Niddatal im Brandschutz hatten in den Jahren seit 2020 ein Gesamtvolumen von 692.300 Euro: Außer dem Staffellöschfahrzeug 20 wurde der Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses für die Ortsteile Assenheim und Ilbenstadt mit 584.045 Euro gefördert. 

Unabhängig von der finanziellen Unterstützung stärkt die Hessische Landesregierung den Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auch durch öffentlich gezeigte Wertschätzung und Dankbarkeit den Rücken. Mit ihrem Respekt-Paket und den damit verbundenen Veranstaltungen weist die Hessische Landesregierung auf die Bedeutung des Einsatzes der hessischen Blaulichtfamilie hin und wirkt der besorgniserregenden Tatsache entgegen, dass die Anzahl der Angriffe auf Einsatzkräfte weiter hoch ist.