Die Anforderungen an die Sicherheit öffentlicher Veranstaltungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Um diesen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen, bündeln die drei Kommunen ihre Kräfte. Mit der gemeinsamen Beschaffung, Lagerung und Bewirtschaftung der mobilen Sperrsysteme entwickeln sie ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit im gemeinsamen Ordnungs- und Verwaltungsbehördenbezirk konsequent weiter. Als federführende Kommune übernimmt die Stadt Neu-Anspach die Organisation und Koordination der mobilen Sperrsysteme. Diese werden zentral gelagert, bedarfsgerecht eingesetzt und stehen nach Abschluss einer Nutzungsvereinbarung auch ortsansässigen Vereinen zur Verfügung.
Drei Kommunen bündeln ihre Kräfte
Innenminister Roman Poseck sagte: „Feste, Märkte und Vereinsveranstaltungen sind ein fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Sie bringen Menschen zusammen, stärken das Ehrenamt und fördern den Zusammenhalt in unseren Städten und Gemeinden. Damit das auch künftig so bleibt, müssen diese Veranstaltungen sicher und verlässlich stattfinden können. Wir wollen ermöglichen und nicht verhindern.
Ich begrüße es deshalb ausdrücklich, dass Neu-Anspach, Usingen und Grävenwiesbach ihre Kräfte bündeln und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die interkommunale Zusammenarbeit ist ein wirkungsvolles Instrument, um den gestiegenen Sicherheitsanforderungen zu begegnen, Ressourcen effizient einzusetzen und Verwaltungsabläufe zu vereinfachen.
Konkret profitieren die drei Kommunen von der gemeinsamen Beschaffung der mobilen Sperrsysteme, um zahlreiche traditionelle Veranstaltungen in der Region durchzuführen. Hierzu zählen unter anderem die Veranstaltungen im Freilichtmuseum Hessenpark und der Nikolausmarkt in Neu-Anspach, der Laurentiusmarkt und der Weihnachtsmarkt in Usingen sowie Kerben, Adventsmärkte und zahlreiche Vereinsveranstaltungen in Grävenwiesbach. Durch die interkommunale Zusammenarbeit können die drei Kommunen jährlich Personal- und Sachkosten von rund 25.000 Euro einsparen. Dies entspricht einer Einsparquote von rund 49 Prozent.
Die drei Kommunen zeigen mit ihrer Kooperation beispielhaft, wie sich Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sinnvoll miteinander verbinden lassen. Sie schaffen moderne Strukturen, nutzen vorhandene Ressourcen gemeinsam und stärken damit ihre Handlungsfähigkeit.