Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Ärzte erhalten mehr Gehalt

Nach nur zwei Verhandlungsrunden haben die Hessische Landesregierung und die Ärztegewerkschaft „Marburger Bund“ in den Morgenstunden des 26. September 2026 eine Tarifeinigung für die Ärztinnen und Ärzte sowie der Zahnärztinnen und Zahnärzte am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) erzielt.

Das Entgelt für die rund 1.500 Ärztinnen und Ärzte sowie der Zahnärztinnen und Zahnärzte wird zum 1. Juli 2026 um 3 Prozent sowie zum 1. September 2027 um weitere 2,45 Prozent angehoben bei einer Laufzeit bis zum 31. Oktober 2028.

Zudem erhalten sie, wie auch die übrigen Landesbeschäftigten, weiterhin das bundesweit einmalige LandesTicket Hessen.

Staatssekretär Martin Rößler zeigte sich mit dem Abschluss sehr zufrieden: „Ich freue mich, dass wir nach zügigen und sehr konstruktiven Verhandlungen einen Abschluss in den derzeit sehr schwierigen Zeiten für die hessischen Universitätskliniken erzielen konnten. Unser Abschluss zeigt, dass auch in wirtschaftlich sehr angespannten Zeiten das Honorieren der hervorragenden Leistungen der Ärztinnen und Ärzte sowie der Zahnärztinnen und Zahnärzte gelingen konnte. Mit diesem Abschluss sind wir der beidseitigen Gesamtverantwortung gerecht geworden.“

Der Staatssekretär dankte dem Marburger Bund und allen Beteiligten für das konstruktive Ringen um einen passgenauen hessischen Tarifvertrag vor dem Hintergrund schwieriger Bedingungen. „Der Abschluss zeigt, dass die gelebte Sozialpartnerschaft zwischen dem Land Hessen und dem Marburger Bund gut funktioniert“, so Martin Rößler. Die Verhandlungen wurden für die Arbeitgeberseite durch ihn als Vertreter der Landesregierung zusammen mit Dr. Gunther Weiß als Verantwortlichem der Rhön-Klinikum AG sowie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg geleitet. 

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