Innenstaatssekretär Rößler bei der Überreichung des KOMPASS Resilienz-Schild auf einer Bühne mit 12 weiteren Personen.

Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Friedberg nimmt am KOMPASS Resilienz-Programm teil

Innenstaatssekretär Rößler begrüßt Friedberg als Kommune im KOMPASS Resilienz-Programm.

Mit seiner Teilnahme am KOMPASS Resilienz-Programm geht Friedberg voran: Die Stadt zeigt, dass sie die große Bedeutung der Krisenvorsorge erkannt hat und sich noch resilienter aufstellen will.

Martin Rößler Innenstaatssekretär

Innenstaatssekretär Martin Rößler hat die Stadt Friedberg als Kommune im KOMPASS Resilienz-Programm begrüßt. Bei einem Termin im Friedberger Rathaus überreichte er das KOMPASS Resilienz-Schild an Vertreter des Magistrats und der Stadtverwaltung. Mit dem in diesem Jahr ins Leben gerufenen KOMPASS Resilienz-Programm unterstützt das Land Hessen Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Stärkung ihrer Krisenfestigkeit. Vorbild ist das seit neun Jahren erfolgreich laufende Programm KOMPASS Sicherheit zur Stärkung des Sicherheitsgefühls in Kommunen. Der Begrüßung Friedbergs im KOMPASS-Resilienz Programm ging eine Bewerbung der Kommune durch deren Resilienzbeauftragte, Jasmin Röhrich, voraus. Mittlerweile nehmen 29 hessische Kommunen an KOMPASS Resilienz teil.

Martin Rößler lobte die Verantwortlichen der Stadt Friedberg für die schon umgesetzten und noch geplanten Maßnahmen zur Stärkung der Krisenfestigkeit: „Resilienz braucht jeder Mensch, aber auch jede Kommune. Denn die Städte und Gemeinden sind im Krisenfall die ersten Anlaufstellen für die Bevölkerung. Mit seiner Teilnahme am KOMPASS Resilienz-Programm geht Friedberg voran: Die Stadt zeigt, dass sie die große Bedeutung der Krisenvorsorge erkannt hat und sich noch resilienter aufstellen will. Außer schon ergriffen Maßnahmen wie Verwaltungsschulungen zum Thema und Sirenen im Stadtgebiet plant Friedberg zum Beispiel die Einrichtung von ,Katastrophenschutz-Leuchttürmen‘, regelmäßige Stabsübungen, Informationskampagnen und Krisenkommunikation.

Die Stadt Friedberg gibt mit KOMPASS Resilienz die Initialzündung für ihre Krisenfestigkeit in der Zukunft. So trägt sie auch dazu bei, dass Hessen insgesamt resilienter wird. Ich danke allen, die in Friedberg Beiträge zur Krisenvorsorge leisten.“

Die Erste Stadträtin Friedbergs Christine Diegel begründet die Teilnahme am Programm wie folgt: „Wenn wir heute vorsorgen, bleiben wir im Ernstfall handlungsfähig und dies ist unser Anspruch für das Leben in unserer Stadt“.

Jasmin Röhrich, Leiterin des örtlichen Brand-, Katastrophen- und Zivilschutzes sowie Resilienzbeauftragte der Stadt Friedberg, ergänzt im Hinblick auf die konkrete Umsetzung vor Ort: „Um diesem Anspruch auf Handlungsfähigkeit gerecht zu werden, nutzen wir das KOMPASS-Programm, um unsere Mitarbeiter gezielt zu schulen und gleichzeitig die Bevölkerung aktiv in die Vorsorge einzubinden. Unser langfristiges Ziel ist ein krisenfestes Friedberg, in dem Stadt und Bürger im Ernstfall wie ein Zahnrad ineinandergreifen.“

Niedrigschwellige Programm-Teilnahme mit Siegel als Auszeichnung

KOMPASS Resilienz richtet sich an hessische Städte, Gemeinden und Landkreise, die ihre kommunale Resilienz weiterentwickeln möchten. Das Programm baut auf bestehenden Aufgaben der Kommunen im Katastrophen- und Zivilschutz auf und bietet einen zusätzlichen Rahmen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber unterschiedlichen Krisen zu erhöhen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Benennung einer oder eines Resilienzbeauftragten, die oder der in der Verwaltung die Maßnahmen vor Ort koordiniert und als Ansprechperson dient. Die Vernetzung aller relevanten kommunalen Stellen durch einen Resilienzrat bzw. ein kommunales Gremium für Resilienzthemen wird empfohlen, um das Querschnittsthema Resilienz effektiv anzugehen. Auf Synergien mit schon bestehenden Gremien vor Ort wie einem Präventionsrat oder der KOMPASS-Sicherheitskonferenz kann hingearbeitet werden.

Kommunen können sich unter resilienz-siegel@innen.hessen.de um eine Programm-Teilnahme bewerben. Hat eine Kommune aus jedem KOMPASS Resilienz-Handlungsfeld mindestens eine Maßnahme initiiert oder umgesetzt, kann sie eine Checkliste samt kurzer formloser Beschreibung jeder Maßnahme und der ausführlicheren Darstellung einer besonders erfolgreichen Maßnahme in der Geschäftsstelle KOMPASS Resilienz einreichen. Werden die Maßnahmen für geeignet befunden, die Resilienz vor Ort zu erhöhen, wird die Kommune für ihr Engagement für ein krisenfestes Gemeinwesen mit dem Resilienz-Siegel ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Programm, wie zum Beispiel den Leitfaden und die Checkliste finden sich im Internet unter innen.hessen.de/sicherheit/kompass-resilienz.

Weitere Informationen rund um das KOMPASS Resilienz-Programm und die Themen Resilienz und Krisenvorsorge bietet der Resilienz-Newsletter, der unter der Internetadresse feuerwehr.hessen.de/Resilienz-Newsletter abrufbar. 

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