Innenminister Roman Poseck besucht in diesem Rahmen unter anderem Schulen, Kommunen und Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur, um die Aufmerksamkeit für das Thema Resilienz zu erhöhen. Begleitet wird die Resilienzwoche von einer ressortübergreifenden Social-Media-Kampagne.
Im Rahmen der Themenwoche begrüßte Innenminister Roman Poseck heute die Hochschulstadt Geisenheim offiziell als zweite Kommune im KOMPASS Resilienz-Programm. Um dies sichtbar zu machen, erhält Bürgermeister Christian Aßmann ein Resilienz-Schild. Innenminister Roman Poseck würdigtedas große Engagement der Gemeinde und erklärte: „Ereignisse wie das hybride Anschlagsszenario, die jüngsten Angriffe auf Energieversorgungsunternehmen, Spionage, Cyberangriffe und Naturkatastrophen machen uns bewusst, dass Krisen keine abstrakten Szenarien mehr sind. Daher werden Krisenvorsorge, Resilienz und Selbstschutz immer wichtiger.
Die Hochschulstadt Geisenheim hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich bereits frühzeitig über das KOMPASS Resilienz-Programm informiert. Schon vor ihrem Beitritt zum Landesprogramm haben die Geisenheimer gezielt Kompetenzen in den Bereichen kommunale Handlungsfähigkeit, Bevölkerungsschutz, Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung sowie Schutz Kritischer Infrastrukturen strukturell ausgebaut. Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem die systematische Erfassung aller KRITIS-Betriebe sowie die Erstellung einer Themenbroschüre für die Bürger mit Informationen zu Selbstschutz und Prävention. Zudem sind mittlerweile alle relevanten Liegenschaften mit Notstromaggregaten ausgestattet.