Innenminister Roman Poseck gemeinsam mit Heini Schmitt

Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Heini Schmitt hat als Landesvorsitzender des dbb Hessen verabschiedet

Innenminister Roman Poseck hat heute Heini Schmitt, langjähriger Landesvorsitzender des dbb Hessen, im Rahmen der Landeshauptvorstandssitzung des dbb Hessen aus seinem Amt verabschiedet.

Mit seinem Engagement hat Schmitt über Jahrzehnte hinweg die Interessen der hessischen Beamten und Beschäftigten im öffentlichen Dienst vertreten. Innenminister Roman Poseck würdigt sein Wirken in Hessen in einem ausführlichen Grußwort im Rahmen der Sitzung.

Innenminister Roman Poseck betonte: „Heini Schmitt verkörpert wie kaum ein anderer den Geist und die Bedeutung des öffentlichen Dienstes in Hessen. Sein Wirken ist geprägt von Leidenschaft, Fachkompetenz und einem unermüdlichen Einsatz für diejenigen, die unseren Staat Tag für Tag am Laufen halten. Seit Mitte der 1990er-Jahre, als er bei der DPolG seine gewerkschaftliche Laufbahn begann, hat er sich mit ganzer Kraft für die Belange der Beschäftigten im öffentlichen Dienst eingesetzt. Als Landesvorsitzender des dbb Hessen von 2015 bis 2025 hat er diese Arbeit auf eine neue Stufe gehoben und damit nicht nur unseren öffentlichen Dienst in Hessen, sondern auch die Tarifpolitik in ganz Deutschland nachhaltig geprägt.

Sein größtes Anliegen war stets die Stärkung des Berufsbeamtentums als Rückgrat unserer Demokratie. Heini Schmitt hat immer wieder betont, dass der öffentliche Dienst ein Stabilitätsanker in Krisenzeiten und ein Bollwerk gegen Extremismus und ein Garant für Sicherheit, Bildung und soziale Gerechtigkeit ist. Gerade in Zeiten des Personalmangels und der Aufgabenverdichtung hat er mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass wir unsere Beschäftigten nicht weiter überlasten dürfen. Sein Einsatz für eine amtsangemessene Besoldung der hessischen Beamten und die Einführung einer Angriffsentschädigung für Gewaltbetroffene sind als Meilensteine besonders hervorzuheben. Damit hat er konkreten Einfluss auf Entwicklungen von Recht und Politik in Hessen genommen.

Herr Schmitt hat besonders die Gestaltung des Hessentarifs geprägt. Mit seiner Expertise und seinem Verhandlungsgeschick hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass von dem Hessentarif heute so viele Beschäftigte profitieren. Von der regelmäßigen Fortschreibung der Entgeltordnung, über das LandesTicket Hessen, bis hin zur Einführung des Digitalisierungstarifvertrags – Heini Schmitt hat immer wieder gezeigt, dass Tarifpolitik nicht nur fair, sondern auch zukunftsorientiert sein muss. Seine Arbeit für die Tarifautonomie und den Erhalt des Flächentarifvertrags ist ein Beweis dafür, dass gewerkschaftliches Engagement und staatliche Verantwortung Hand in Hand gehen können.

Sein Wechsel nach Berlin als stellvertretender Bundesvorsitzender und Fachvorstand für Beamtenpolitik ist ein Gewinn für den dbb Bund. Allerdings verliert Hessen mit ihm einen wirkungsvollen Fürsprecher für die Belange seiner Beschäftigten. Ich danke ihm von Herzen für sein Engagement, seine Weitsicht und seine unermüdliche Überzeugungskraft. Heini Schmitt hat nicht nur die Interessen der hessischen Beamten und Beschäftigten vertreten, sondern auch gezeigt, wie man mit Kompetenz, Hartnäckigkeit und Menschlichkeit Politik gestalten kann. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm alles Gute und dass er auch dort mit derselben Energie und Überzeugung für unsere gemeinsamen Werte einstehen wird.“