Innenminister Roman Poseck betonte: „Die Jugendfeuerwehr Frankfurt ist seit über fünf Jahrzehnten ein unverzichtbarer Pfeiler für die Nachwuchsförderung und die Zukunft der Frankfurter Feuerwehren. Hier lernen junge Menschen nicht nur die Grundlagen der Feuerwehrarbeit, sondern erleben auch Gemeinschaft, Verantwortung und Teamgeist. Mit einem vielfältigen Angebot an Workshops, Übungen und gemeinsamen Aktivitäten bietet die Jugendfeuerwehr Frankfurt ihren rund 600 Mitgliedern – davon etwa 200 Mädchen und 400 Jungen – eine Plattform, um ihre Fähigkeiten zu entfalten und sich für das Gemeinwohl einzusetzen.
Besonders erfreulich ist, dass im vergangenen Jahr 33 Kinder aus der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr übernommen wurden und 24 Jugendliche den Schritt in die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren geschafft haben. Dies zeigt, wie lebendig und erfolgreich ihre Nachwuchsarbeit ist. Die Jugendfeuerwehr Frankfurt steht dabei nicht nur für die Feuerwehr von morgen, sondern auch für gelebte Werte wie Integration, Toleranz und soziales Engagement. Sie ist ein Ort, an dem junge Menschen Verantwortung übernehmen, Freundschaften fürs Leben schließen und lernen, was es bedeutet, für andere da zu sein.
Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Betreuern der Jugendfeuerwehr Frankfurt. Ohne ihr unermüdliches Engagement, ihre Leidenschaft und ihr großes Verantwortungsbewusstsein wäre die erfolgreiche Nachwuchsarbeit nicht möglich. Sie sind nicht nur Ausbilder und Mentoren, sondern auch Vertrauenspersonen und Vorbilder für die jungen Menschen. Tag für Tag setzen sie sich mit Herzblut dafür ein, dass die Jugendlichen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich wachsen. Ihr Einsatz ist ein zentraler Baustein für die Zukunft der Frankfurter Feuerwehren und ein unverzichtbarer Beitrag für den Brandschutz der Stadt. Dafür verdienen sie meinen tiefsten Respekt und größten Dank.“
Umfangreiche Investitionen im Brandschutz
Die Stärkung des Brand- und Katastrophenschutzes ist für die Hessische Landesregierung ein Schwerpunkt. Im Rahmen seiner Unterstützung investiert das Land schon seit Jahren in Feuerwehrfahrzeuge, -häuser und -technik, aber zum Beispiel auch in die Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften an der Hessischen Landesfeuerwehrschule (HLFS). Allein im vergangenen Jahr 2025 wurden rund 135 Fahrzeuge und rund 60 Baumaßnahmen an Feuerwehrhäusern mit mehr als 21 Millionen Euro gefördert. Damit hat das Land mehr als 90 Prozent aller eingegangenen förderfähigen Anträge bewilligt und trotz schwieriger Gesamthaushaltslage das hohe Niveau der Vorjahre halten können. Seit 2016 betrug die Förderung von mehr als 1.770 Einsatzfahrzeugen und rund 600 baulichen Maßnahmen insgesamt mehr als 200 Millionen Euro. Auch im Jahr 2026 wird die Hessische Landesregierung weiter zielgerichtet in den Brand- und Katastrophenschutz investieren und die Einheiten bedarfsgerecht stärken.
Die Hessische Landesregierung investiert in die Nachwuchsarbeit, um den Brandschutz in Hessen weiterhin auf hohem Niveau zu gewährleisten. Ein Beispiel dafür ist der Neubau des Jugendfeuerwehrausbildungszentrums (JFAZ) in Marburg, in das 21 Millionen Euro investiert werden. Das Zentrum bietet ein zeitgemäßes Umfeld für die Ausbildung von Jugendbetreuern und stärkt die Nachwuchsarbeit der hessischen Jugendfeuerwehr. Der Hessische Landtag hat mit der kürzlichen Verabschiedung des Haushalts 2026 dafür gesorgt, dass für das Jugendfeuerausbildungszentrum in Marburg-Cappel ab diesem Jahr sieben zusätzliche Stellen zur Verfügung stehen.
Unabhängig von der finanziellen Unterstützung stärkt die Hessische Landesregierung den Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auch durch öffentlich gezeigte Wertschätzung und Dankbarkeit den Rücken. Mit ihrem Respekt-Paket und den damit verbundenen Veranstaltungen weist die Hessische Landesregierung auf die Bedeutung des Einsatzes der hessischen Blaulichtfamilie hin und wirkt der besorgniserregenden Tatsache entgegen, dass die Anzahl der Angriffe auf Einsatzkräfte weiter hoch ist.