Mit den Mitteln aus der Brandschutzförderung unterstützt das Land den Bau eines Feuerwehrübungsturms auf dem Gelände des neuen gemeinsamen Feuerwehrhauses der Feuerwehren Rockenberg und Oppershofen. Der zwölf Meter hohe Turm soll künftig für die Ausbildung an der Schiebleiter und zur Absturzsicherung genutzt werden.
Was Einsatzkräfte im Ernstfall brauchen
Innenminister Roman Poseck betonte im Rahmen der Übergabe des Zuwendungsbescheids: „Wenn Menschen in Not sind, zählt jede Minute. Damit die Einsatzkräfte dann schnell, sicher und professionell helfen können, brauchen sie neben moderner Technik vor allem eine gute und praxisnahe Ausbildung. Denn nur wer Handgriffe regelmäßig unter realistischen Bedingungen trainiert, kann sie im Ernstfall auch unter Stress und Zeitdruck sicher abrufen.
Genau hier setzt der neue Übungsturm in Rockenberg an. Mit einer Höhe von zwölf Metern schafft er eine dauerhafte Übungsmöglichkeit direkt in der Gemeinde. Die Rettung von Menschen aus oberen Stockwerken oder das Vorgehen über Leitern gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Feuerwehrdienst. Sie erfordert Routine, Teamarbeit und absolute Verlässlichkeit. Zudem kann die Ausbildung zur Absturzsicherung künftig angemessen am eigenen Standort durchgeführt werden. Das dient nicht nur der Sicherheit der, sondern auch dem Schutz der Einsatzkräfte selbst. Weil lange Anfahrten zu anderen Übungsstätten entfallen, sparen die ehrenamtlichen Kräfte Wege und Zeit. Übungen lassen sich flexibler planen und häufiger durchführen. Das kommt unmittelbar der Einsatzbereitschaft zugute. Das Land unterstützt daher gerne den Bau. Der Übungsturm entsteht im Zuge der Fertigstellung des gemeinsamen Feuerwehrhauses für die Feuerwehren Rockenberg und Oppershofen und rundet damit einen modernen Standort ab, der für die kommenden Jahrzehnte gut aufgestellt ist.