Der Innenminister betonte im Rahmen der Bescheidübergabe: „Die Freiwilligen Feuerwehren sind das Rückgrat des Brandschutzes in Hessen. Gerade im ländlichen Raum sind es die Ehrenamtlichen in den Ortsteilwehren, die bei Bränden, Unfällen und Unwettern als Erste helfen. Die Feuerwehr Neuhof ist im vergangenen Jahr 173 Mal ausgerückt. Insgesamt haben die Einsatzkräfte in Neuhof rund 5.400 Stunden für Einsätze, Übungen und Lehrgänge aufgewendet und zwar ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Dafür gebühren ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.
Wer sich für die Sicherheit seiner Mitmenschen einsetzt, verdient gute Rahmenbedingungen. Dazu gehört ein Feuerwehrhaus, das den heutigen Anforderungen entspricht. In Rommerz ist die Feuerwehr erfreulicherweise gewachsen, sodass das bisherige Gebäude an seine Grenzen gestoßen ist. Der Neubau schafft Platz für drei Fahrzeuge, für Ausbildung und Schulung und nicht zuletzt für den Nachwuchs. Dass in Rommerz 35 junge Menschen in der Jugendfeuerwehr und weitere 15 Kinder in der Kindergruppe aktiv sind, ist ein starkes Zeichen für die Zukunft der Wehr. Mit einem eigenen Raum für die Jugendfeuerwehr investieren wir ganz bewusst in diese Zukunft.
Ebenso wichtig ist, dass unsere Feuerwehren auch in Krisenlagen handlungsfähig bleiben. Ein längerer Stromausfall darf nicht dazu führen, dass ein Feuerwehrhaus nicht mehr arbeiten kann. Mit den Stromerzeugern für die Feuerwehrhäuser in Neuhof, Hattenhof und Hauswurz stärken wir deshalb gezielt die Krisenfestigkeit vor Ort.