Innenminister Roman Poseck würdigte heute auf dem 63. Hessentag in Fulda die Leistungen der sechs Pilotkommunen Fulda, Hofgeismar, Neustadt (Hessen), Maintal, Rüsselsheim am Main und Hofheim am Taunus und zeichnete sie für ihr besonderes Engagement aus. Die Hessische Polizei hat gemeinsam mit der Bundespolizei, der Deutschen Bahn und den beteiligten Kommunen in den vergangenen zweieinhalb Jahren zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl an Bahnhöfen und Haltestellen nachhaltig zu stärken.
Polizei und Partner stärken Sicherheit an Bahnhöfen
Innenminister Roman Poseck sagte auf dem Platz der Polizei im Rahmen des Hessentages: „Hessen ist ein sicheres Bundesland. Die Kriminalität ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Das haben wir vor allem unseren über 16.000 Polizisten zu verdanken, die sich täglich für die Sicherheit der Bürger einsetzen. Aber auch die gezielten Maßnahmen wie die Innenstadtoffensive oder das Präventionsprogramm KOMPASS sorgen für ein Mehr an Sicherheit. Mit dem Programm KOMPASSbahnhof sorgen wir gezielt für mehr Sicherheit an den hessischen Bahnhöfen.
Bahnhöfe sind weit mehr als Verkehrsstationen. Sie sind Eingangsportale unserer Städte und Gemeinden; sie sind Begegnungsorte für tausende Menschen und zentrale Knotenpunkte des öffentlichen Lebens.
Im Rahmen der Sicherheitsinitiative KOMPASS haben Bürgerbefragungen immer wieder ergeben, dass sich Menschen gerade an Bahnhöfen und Bahnhofsvorplätzen weniger sicher fühlen. Dieses Sicherheitsgefühl nehmen wir ernst und setzen mit KOMPASSbahnhof genau dort an. Die Hessische Polizei und die Kommunen haben gemeinsam mit der Bundespolizei und der Deutschen Bahn passgenaue Maßnahmen für mehr Sicherheit entwickelt.
Fulda, Hofgeismar, Hofheim am Taunus, Maintal, Neustadt und Rüsselsheim sind im Dezember 2023 als Pilotkommunen gestartet. In Fulda wurden gemeinsame Streifen von Bundes-, Landes- und Stadtpolizei als „KOMPASSbahnhof-Streifen“ etabliert. Daneben hat die DB Sicherheit ihre Streifentätigkeit intensiviert. Eine neue Anlage zur Videoüberwachung im Bahnhof wurde eingerichtet und durch die Deutsche Bahn und der Bundespolizei betrieben. Daneben finden regelmäßig gemeinsame Schwerpunkteinsätze der Bundes- und Landespolizei statt. Seit März 2025 können Waffen und gefährliche Gegenstände durch die Einrichtung einer Waffenverbotszone besser kontrolliert werden. Auch die Anpassung der Beleuchtung trägt zu einem verbesserten Sicherheitsgefühl bei. Ich habe mir selbst vor kurzem einen persönlichen Eindruck von der Situation am Bahnhof Fulda im Rahmen einer Streifenbegleitung verschaffen können. Die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren für ein Mehr Sicherheit ist beispielgebend und ein Erfolg.