Poseck erklärt: „Den Teilnehmern des Protestcamps geht es offensichtlich weniger um inhaltliche Anliegen als vielmehr um reine Provokationen. Ich finde es unerträglich und widerwärtig, dass Einsatzkräfte, die die Einhaltung der rechtlichen Grenzen des Protestes überprüfen, bei der Ausübung ihres Dienstes mit einer stinkenden Flüssigkeit bespritzt werden, bei der es sich mutmaßlich um Urin handelt. Es wurde ein Behältnis mit einer übelriechenden Flüssigkeit aufgefunden, welches mit dem Wort „Urin“ beschriftet war. Außerdem kam es bei einer Mahnwache zum Widersetzen gegen polizeiliche Anweisungen. Zudem wurden von der Polizei Pyrotechnik und Holzbretter mit rausstehenden Nägeln sichergestellt. Darüber hinaus gab es mehrere Verstöße gegen den Brandschutz.
Aus guten Gründen haben wir ein sehr weit gefasstes Recht auf Versammlungsfreiheit und Protest. Dabei gilt es aber die Grenzen des Rechts einzuhalten und friedlich zu bleiben. Ich fordere die Teilnehmer des Protestes im Langener Stadtwald eindringlich auf, sich an diese für alle geltenden Regeln zu halten. Andernfalls muss der Rechtsstaat mit aller Konsequenz durchgreifen.
Für mich zeigen die bisherigen Erscheinungen dieses Protestes auch, dass Versammlungen des linken Randes immer häufiger Grenzen des Rechts und des Anstandes überschreiten und in Gewalt ausarten. Dem gilt es entgegenzuwirken. Das ist auch eine Aufgabe für friedliche Versammlungsteilnehmer.“