Herr Poseck steht mit 7 Erwachsenen und einem Mädchen vor einem Rettungswagen der Malteser. Das Mädchen hält ein selbstgemaltes Bild in den Händen.

Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Poseck würdigt Einsatz der Malteser

Innenminister Roman Poseck hat am Freitag den 18. September die Malteser in Frankfurt besucht. Bereits im März war der Minister bei der dritten Auflage der Katastrophenschutzübung „FRARescueFusion“ zu Gast, die von den Maltesern Frankfurt initiiert wurde.

Im Mittelpunkt des heutigen Besuchs standen die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und die Wertschätzung für alle, die in Hessen für Sicherheit sorgen. Ein besonderer Moment war die Übergabe eines Kinderbildes aus dem Malwettbewerb „80 Jahre Hessen, 80 Helden“. Die kleine Milla überreichte ihr selbst gemaltes Bild persönlich und richtete einige Worte an die Einsatzkräfte.

Poseck lobt Zusammenarbeit im Katastrophenschutz

Innenminister Roman Poseck betonte bei seinem Besuch bei den Maltesern in Frankfurt: „Die Malteser sind eine feste Säule des Katastrophenschutzes in Hessen. Gemeinsam mit den anderen weißen Hilfsorganisationen stellen sie Einsatzkräfte vor allem im Sanitätswesen und in der Betreuung und übernehmen zum Teil auch Sonderaufgaben. Wenn schwere Unglücke oder Naturkatastrophen die Menschen vor Ort überfordern, stehen die ehrenamtlichen Helfer der Malteser bereit.

Frankfurt kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Malteser sind hier Teil der Medizinischen Task Force. Zudem sind in Frankfurt eine Bundeseinheit und zwei eigene Einheiten der Malteser mit insgesamt 86 Katastrophenschutzhelfern stationiert. Das ist ein starkes Fundament für die Sicherheit der Menschen in der größten Stadt unseres Landes.

Die Malteser Frankfurt stehen zudem für Innovation und gelebte Zusammenarbeit. Mit der Übungsreihe ‚FRARescueFusion‘ haben sie seit 2024 gemeinsam mit ihren Partnern ein Format geschaffen, das für den Katastrophenschutz in Hessen wegweisend ist. Ich war bereits bei der ersten Übung dabei und habe mir auch die dritte Auflage im März dieses Jahres nicht entgehen lassen. Mit rund 250 Einsatzkräften und bis zu 120 Verletztendarstellern war es die bislang größte Übung der Reihe. Besonders beeindruckt hat mich, dass die gesamte Übung von der Planung bis zur Durchführung ehrenamtlich organisiert wurde. Das ist ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungsfähigkeit und Professionalität des Ehrenamts in Hessen. Katastrophen halten sich nicht an Zuständigkeitsgrenzen. Deshalb ist es so wertvoll, dass hier die Schnittstellen zwischen den Hilfsorganisationen trainiert werden, die im echten Krisenfall, etwa bei Starkregen oder einem Blackout, lebensentscheidend sind. Der zweite Platz beim Hessischen Katastrophenschutzpreis war die verdiente Anerkennung für dieses zukunftsweisende Konzept.

Wer im Ernstfall für andere da ist, verdient unseren Respekt und unsere Dankbarkeit. Die Malteser in Frankfurt zeigen eindrucksvoll, was ehrenamtliches Engagement im Katastrophenschutz leistet.

Unsere Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz verdienen Respekt. Sie helfen, wenn andere in Not sind, oft in ihrer Freizeit und oft unter schwierigen Bedingungen. Wer hilft, darf niemals selbst zum Ziel von Angriffen oder Anfeindungen werden. Respekt muss sich aber auch in konkreter Unterstützung zeigen. Die Helfer der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz sind deshalb beim Unfallversicherungsschutz, beim Verdienstausfall bei Einsätzen und Übungen, bei der Unfallentschädigung, der Angriffsentschädigung und der Anerkennungsprämie den Angehörigen der Feuerwehren gleichgestellt.

Respekt beginnt schon bei den Jüngsten. Deshalb haben wir zum Landesjubiläum den Malwettbewerb ‚80 Jahre Hessen, 80 Helden‘ ins Leben gerufen. Kinder zeigen uns mit ihren Bildern, wer für sie ein Held ist. Diese Bilder kommen jetzt dort an, wo sie hingehören, bei den Einsatzkräften vor Ort. Das Bild von Milla ist ein wunderbares Zeichen der Anerkennung. Es zeigt, dass die Arbeit der Malteser gesehen und geschätzt wird, auch von den Jüngsten in unserer Gesellschaft.“

Malwettbewerb „80 Jahre Hessen, 80 Helden“

Anlässlich des 80-jährigen Bestehens des Landes Hessen hat das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz Kinder dazu eingeladen, ihre persönlichen Heldinnen und Helden zu malen. Es gab über 120 Einsendungen. Jedes Kind, das ein Bild einsendet, erhält als Dankeschön einen vom Verein AKIK zur Verfügung gestellten Rettungsteddy. Die Teddys kommen auch im Einsatzalltag von Feuerwehr und Rettungsdienst zum Einsatz und sollen Kindern in belastenden Situationen Halt geben.

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