Die Freiwillige Feuerwehr Rosbach vor der Höhe ist nicht nur für das Stadtgebiet, sondern auch für einen zwölf Kilometer langen Abschnitt der Bundesautobahn 5 zuständig. Um im Fall eines Unfalls dort die Einsatzstelle und Einsatzkräfte sichern zu können, benötigt die Feuerwehr einen Verkehrssicherungsanhänger (VSA). Das Land Hessen unterstützt die Beschaffung des VSA mit einem Betrag von 4.950 Euro. Innenstaatssekretär Martin Rößler übergab dem Magistrat der Stadt Rosbach vor der Höhe einen entsprechenden Zuwendungsbescheid. VSA werden eingesetzt, um Verkehrsteilnehmer zu warnen, den Verkehr umzuleiten oder zu stoppen. Dafür verfügt der Anhänger zum Beispiel über eine Warneinrichtung mit großen Leuchten, die zu Richtungspfeilen zusammengeschaltet werden können.
Martin Rößler hob anlässlich der Bescheidübergabe die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Rosbach hervor: „Auf die Feuerwehrleute aus Rosbach ist auch im Straßenverkehr Verlass. Allein in diesem Monat haben sie bereits Personen aus einem Unfallauto befreit und einen nächtlichen Pkw-Brand gelöscht. Bei derartigen Einsätzen kann der neue Verkehrssicherungsanhänger künftig gute Dienste leisten. Insbesondere auf der Autobahn, wo Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind, wird der Anhänger Verkehrsteilnehmer warnen und leiten und damit das Risiko von Folgeunfällen verringern.
Mehr als 100 Feuerwehrleute sind in Rosbach im aktiven Dienst. Tag und Nacht halten sie sich bereit, um im Alarmfall auszurücken, Menschen in Not zu helfen und vielleicht sogar Leben zu retten. Die Landesregierung weiß, dass die Feuerwehrleute in Rosbach einen unverzichtbaren Beitrag zum flächendeckenden Brandschutz leisten. Auch deshalb freue ich mich, dass die Beschaffung des neuen Verkehrssicherungsanhängers mit Landesmitteln gefördert werden kann. Ich danke allen, die sich bei der Feuerwehr Rosbach engagieren, von Herzen. Möge alles, was sie zum Wohl der Menschen in ihrer Heimatstadt anpacken, bestens gelingen!“
Umfangreiche Investitionen im Brand- und Katastrophenschutz
Das Land Hessen hat den Brandschutz im Wetteraukreis in den vergangenen zwei Jahren mit insgesamt mehr als 3 Millionen Euro gefördert. Konkret wurden 13 Fahrzeuge und fünf bauliche Maßnahmen unterstützt. Die Gemeinde Rosbach vor der Höhe erhielt seit 2020 zwei Förderungen mit einem Gesamtvolumen von 57.550 Euro.
Die Stärkung des Brand- und Katastrophenschutzes ist für die Hessische Landesregierung ein Schwerpunkt. Im Rahmen seiner Unterstützung investiert das Land schon seit Jahren in Feuerwehrfahrzeuge, -häuser und -technik, aber zum Beispiel auch in die Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften an der Hessischen Landesfeuerwehrschule (HLFS). Allein im vergangenen Jahr 2025 wurden rund 135 Fahrzeuge und rund 60 Baumaßnahmen an Feuerwehrhäusern mit mehr als 21 Millionen Euro gefördert. Damit hat das Land mehr als 90 Prozent aller eingegangenen förderfähigen Anträge bewilligt und damit trotz schwieriger Gesamthaushaltslage das hohe Niveau der Vorjahre halten können. Seit 2016 betrug die Förderung von mehr als 1.770 Einsatzfahrzeugen und rund 600 baulichen Maßnahmen insgesamt mehr als 200 Millionen Euro. Auch im Jahr 2026 wird die Hessische Landesregierung weiter zielgerichtet in den Brand- und Katastrophenschutz investieren und die Einheiten bedarfsgerecht stärken.