Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Weitere Großkontrolle im Bahnhofsviertel

Im Rahmen der Innenstadtoffensive hat die Frankfurter Polizei mit Unterstützung durch Beamte des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz (HPE) im Bahnhofsviertel die bereits 53. Großkontrolle seit Beginn der Innenstadtoffensive im Februar 2024 durchgeführt.

Bei den gestrigen Kontrollmaßnahmen wurden knapp 200 Personen kontrolliert. Dabei wurden 38 Strafanzeigen gestellt, darunter 17 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, 17 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Zudem wurden 13 Haftbefehle vollstreckt und 31 Sicherstellungen registriert, darunter Betäubungsmittel und Bargeld. 

Innenminister Roman Poseck zieht Bilanz und erklärt: „Wir halten den Druck im Bahnhofsviertel weiterhin hoch und gehen konsequent gegen Kriminalität vor. Straftaten werden von der Polizei entschlossen verfolgt. Unser klares Ziel ist es, die Sicherheit im Bahnhofsviertel spürbar und nachhaltig zu verbessern. Dabei sind wir auf einem guten Weg – erste positive Entwicklungen sind bereits deutlich erkennbar.

Straßenkriminalität im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent zurückgegangen

Zu dieser Entwicklung tragen insbesondere die Maßnahmen der Hessische Landesregierung bei. Mit der Innenstadtoffensive und dem 7-Punkte-Plan wurden wichtige Impulse gesetzt. Eine erhöhte Polizeipräsenz, verstärkte Kontrollen sowie der Einsatz moderner Technik, etwa KI-gestützter Videoschutzanlagen, zeigen Wirkung: Die Straßenkriminalität im Bahnhofsviertel ist im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig verbessert sich auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

Auf diesen ersten Erfolgen ruhen wir uns jedoch nicht aus. Im Gegenteil: Unsere Polizei wird den Kontrolldruck weiter aufrechterhalten und gezielt verstärken, um Straftätern keinen Raum zu lassen. Wir bleiben konsequent am Ball und setzen alles daran, das Bahnhofsviertel für Drogendealer und andere Kriminelle maximal unattraktiv zu machen.

Sicherheit weiter erhöhen

Auch das neue Polizeirecht ermöglicht es, moderne Videoschutzanlagen verstärkt einzusetzen und so die Sicherheit weiter zu erhöhen. Wie wirkungsvoll diese Instrumente sind, hat sich zuletzt am Dienstagabend bei einem schweren Gewaltvorfall gezeigt: Nach einer Messerattacke im Bahnhofsviertel konnte dank der Videoschutzanlage der Fluchtweg der tatverdächtigen Person zeitnah nachvollzogen werden und so eine schnelle Festnahme erfolgen. Dies unterstreicht, dass das Maßnahmenbündel greift und konkret zu mehr Sicherheit beiträgt.

Diesen konsequenten Kurs werden wir fortsetzen. Sicherheit ist ein zentrales Grundbedürfnis der Menschen und hat für uns oberste Priorität.“